Jaguare und Geparden entdecken Schnee und Kälte für sich
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Schneeflocken durch die Luft wirbeln: Ungewöhnliche Beschäftigung für die Jaguare und Geparden im Zoo Schönbrunn. Aber auch andere Zootiere trotzen der Kälte.
Foto: APA (Zupanc)/DANIEL ZUPANC
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Wien - Manche mögen‘s heiß, Jaguare und Geparden auch gerne einmal kalt. Obwohl die Raubkatzen sonst in Lateinamerika und Afrika beheimatet sind, zieht es die Raubkatzen im Wiener Tiergarten Schönbrunn derzeit mehrmals am Tag in die Schneepracht. Die Türen zum Außengehege stehen für die Tiere praktisch jederzeit offen, sagte eine Sprecherin des Zoos am Freitag.
Die Tiere müssen allerdings nicht frieren. „Sie haben ein gut geheiztes Innengehege, wo sie sich nach dem Spazieren im Schnee wieder aufwärmen“, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter laut einer Aussendung. Vor allem die beiden älteren Weibchen des Zoos schätzen die Wärme. Im Großkatzen-Quartier hat es 18 Grad - nicht zu heiß, denn bei zu großen Temperaturschwankungen verkühlen sich die Tiere.
Auch die Futterverteilung läuft bei Schnee anders als gewohnt: Wird ein totes Kaninchen üblicherweise an einem Stahlseil blitzschnell durch das Gehege gezogen, um den Jaguaren ein Jagderlebnis zu bieten, verzichten die Pfleger nun darauf. Die Tiere sollen vor dem Ausrutschen an eisigen Stellen geschützt werden. Die Freude lassen sich die Tiere ohnehin nicht nehmen, so Schratter: „Es bereitet ihnen sichtlich Spaß, durch die weiße Pracht zu jagen und die Schneeflocken durch die Luft zu wirbeln.“ (APA)
aktualisiert: Fr, 18.01.2013 12:44


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