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Ski-Weltcup-Finale

Super-G-Abbruch: Kröll zog sich bei schwerem Sturz Oberarm-Bruch zu

Trotz widriger äußerer Bedingungen wurde der Super G der Herren am Donnerstag gestartet. Nachdem ÖSV-Speed-Ass Klaus Kröll verletzt im Fangzaun landete, erfolgte der Abbruch und die Absage des Damen-Rennens.

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Lenzerheide - Wie schon die Abfahrten am Tag zuvor ist der Super-G der Herren am Donnerstag beim alpinen Ski-Weltcup-Finale in Lenzerheide dem Wetter zum Opfer gefallen. Das Rennen wurde zwar gestartet, nach einem schweren Sturz des Steirers Klaus Kröll aber abgebrochen und annulliert. Der 32-Jährige zog sich einen Bruch des linken Oberarms mit Beteiligung des Oberarmkopfes erlitten. Das ergab die Untersuchung im Kantonsspital Graubünden in Chur, wo der 32-jährige Steirer noch am Donnerstagnachmittag operiert werden sollte, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) mitteilte.

Marcel Hirscher ist damit die große Kristallkugel nicht mehr zu nehmen, nachdem der Norweger Aksel Lund Svindal seinen Start für den Slalom am Sonntag abgesagt hat.

Svindal hatte sich die Super-G-Kugel schon in Kvitfjell gesichert. Das im Anschluss geplante Damen-Rennen wurde angesichts von Sturmböen und schlechter Sicht ebenfalls abgesagt, womit die kleine Kristallkugel an die Slowenin Tina Maze geht. (APA)

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