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Spektakuläre Rettungsübung am Innsbrucker Flughafen

Innsbruck – Mehrere Einsatzfahrzeuge und Blaulicht am Innsbrucker Flughafen. Wer es noch nicht wusste, dürfte gestern kurz erschrocken sein. Doch das Großaufgebot an Rettungskräften, das da abends am Ende des Rollfeldes zu sehen war, hatte nur eines im Sinn: zu üben.

Nachdem die Rettungsübung im Herbst vergangenen Jahres kurzfristig nach der Tragödie in Ellbögen, bei der bei einem Flugzeugabsturz sechs Menschen starben, abgesagt wurde, gab es gestern kurz nach 20.30 Uhr den Übungsalarm.

Insgesamt rund 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Innsbruck, der Feuerwehren Völs, Hötting, Wilten, des Roten Kreuzes und der Polizei schlossen sich dabei mit der Betriebsfeuerwehr des Flughafens zusammen. Die Übungsannahme ging dabei von einem realistischen Szenario aus. Bergung eines bei der Landung verunglückten Flugzeuges samt Passagieren. Das alles unter der Annahme, dass die Maschine in Flammen steht.

Der Flughafen selbst ist zur Durchführung einer derartigen Übung schon von Gesetz wegen verpflichtet. Gleichzeitig ist der Härtetest eine gute Gelegenheit, für einen eventuellen Katastrophenfall zu üben. Für die im Einsatz befindlichen Rettungskräfte kam bei „Dark 2013“, so der Titel der Großübung, natürlich die Dunkelheit erschwerend hinzu.

Der Flughafenbetrieb selbst war durch den Rettungstest übrigens kaum bis gar nicht beeinträchtigt. Die Übung war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch im Gange. (TT)