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1. Mai-Demos in Bildern

Der Tag, an dem der Berliner Polizei Hass entgegenschlägt

Am 1. Mai kommt es in Berlin traditionell zu Krawallen. Auch heuer sorgten Chaoten für eingeschlagene Scheiben, demolierte Fahrzeuge und Verletzte.

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Berlin – Walpurgisnacht, Myfest und Demonstrationen. Rund um den Tag der Arbeit hat sich ein Ritual etabliert, bei dem sich in Berlin Chaoten, Randalierer und die Polizei gegenüberstehen. Demos am „Revolutionären 1. Mai“ waren in der Vergangenheit immer wieder Ausgangspunkt von blutigen und brutalen Krawallen.

Erstmals hatte es solche vor rund 25 Jahren gegeben. Und auch heuer wurden Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet in die Bundeshauptstadt beordert, um schwere Ausschreitungen zu verhindern. Wie erwartet flogen dennoch wieder Steine, Flaschen und Böller in Richtung Polizei – auch wenn offiziell von einem verhältnismäßig ruhigen 1. Mai gesprochen wurde.

Für zusätzliche Spannungen sorgte dieses Mal ein nach längerer Pause wieder genehmigter Aufmarsch der rechtsextremen NPD und den Gegendemonstrationen dazu.

Insgesamt waren 7000 Polizisten im Einsatz. 9000 Demonstranten zählte die Exekutive in der Stadt, davon rund 480 Anhänger der NPD. Ein Fotoreporter der Tiroler Tageszeitung begleitete die Demonstrationen der Rechten und Linken und hielt die Ereignisse rund um den 1. Mai fest. (jan)

Weitere Infos zum Revolutionären 1. Mai bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai_in_Kreuzberg

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