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Stresstest

Video: Wie gut brennt der Euro?

Der neue Fünf-Euro-Schein im Video-Stresstest: Waschen, trocknen, bügeln, Tierattacken und eine ultimative Feuerprobe. Wieviel hält der Euro aus?

Innsbruck – Viel hat sich auf den ersten Blick nicht verändert. Der neue Fünf-Euro-Schein, der seit Anfang Mai in allen Euro-Staaten im Umlauf ist, erweist sich bei genauerer Betrachtung jedoch als generalüberholt. Vier Hologramme statt bislang einem sind nun seitlich eingearbeitet, das Wasserzeichen zeigt im Gegenlicht das Antlitz der Sagengestalt Europa. Doch was zuallererst ins Auge sticht: Die Fünf auf der Vorderseite des Scheins ist nun eine sogenannte Smaragd-Fünf. Kippt man die Banknote wechselt sie ihre Farbe von Grün zu Blau. (Die Österreichische Nationalbank bietet Schulungen zur neuen Fünf-Euro-Banknote)

Stabilität auf dem Prüfstand

Doch ist der Euro durch diese zahlreichen „innovativen Elemente“ auch robuster geworden? Bietet er mehr an Stabilität für die Sparer? Inspiriert durch einen Stresstest der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde der neue Fünfer einer Reihe von Belastungsproben ausgesetzt: Waschen, trocknen, bügeln und auch Tierattacken hat der Schein - wenn auch nicht unbeschadet - überstanden, wie im Video zu sehen ist. Einzig der Feuerprobe hielt der Euro nicht stand.

Und auch wenn wohl niemand gerne Geld verbrennt, so darf sich doch immerhin das Finanzministerium freuen. Den Gegenwert von zerstörten oder beispielsweise nicht eingetauschten Schilling-Scheinen und Münzen darf der Staat auf seiner Haben-Seite verbuchen. Bleibt zu hoffen, dass er dafür jenen, die Geld und Wert in ganz großem Stil verheizen, umso genauer auf die Finger schaut. (TT.com)