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Virgin-Chef Branson als Stewardess unterwegs

Eine verlorene Formel 1-Wette aus dem Jahr 2010 hatte am Wochenende für Virgin Chef Branson ein Nachspiel.

Sydney – Hochhackige Schuhe, knappe rote Uniform, rasierte Beine: In diesem Flugbegleiterinnen-Outfit muss Richard Branson (62), der Chef der Fluglinie Virgin, an diesem Sonntag Getränke servieren. Und zwar auf einem Flug der malaysischen Billigfluglinie AirAsia von Perth in Australien nach Kuala Lumpur. Grund der Aktion ist eine vor rund zwei Jahren verlorene Wette um das Abschneiden der jeweils von den zwei Unternehmen gesponserten Formel-1-Teams.

„Ich bin auf dem Weg nach Perth, um die Beine von Sir Richard Branson zu rasieren“, twitterte AirAsia-Chef Tony Fernandes am Samstag. „Ich kann es kaum erwarten!“ Der britische Unternehmer Branson hatte mit Fernandes gewettet, welches der beiden von den Fluglinien gesponserte Formel-1-Team 2010 eine bessere Saison haben werde. Team Lotus beendete die Saison vor Marussia Virgin.

Ein Teil der Erlöse von diesem Sonderflug sollen einem guten Zweck zugutekommen. „Ich habe schon einige verrückte Dinge in meinem Leben gemacht, aber das wird ganz hoch oben auf der Liste stehen“, sagte Branson bei der Ankündigung des Flugtermins im April. „Ich muss aber noch üben, in hochhackigen Schuhen zu laufen.“ (APA/dpa)