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Schneechaos blieb zum Glück aus: Neuschnee in höheren Lagen

Der Winterdienst war auf Schlimmeres vorbereitet. Doch extreme Niederschläge blieben aus. Nur hoch oben, etwa auf dem Pass Thurn, gab es bis zu 20 Zentimeter Neuschnee

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Innsbruck – Dichtes Schneegestöber und Räumfahrzeuge auf der Brennerautobahn. Ein Bild von Mitte Februar? Nein, eines vom Freitag, 24. Mai 2013. Der angekündigte Wintereinbruch für dieses Wochenende fand zwar statt, allerdings nicht derartig stark wie prognostiziert. Der Brenner und die höheren Seitentälern des Wipptales präsentierten sich zwar vorübergehend in einem weißen Kleid, bis ins Inntal reichte die Kraft des Winters dann aber doch nicht ganz. Frisch war‘s aber auch dort. Am Brenner sogar richtig kalt bei minus einem Grad. Da musste sogar Obsthändler Gerald Ralser seine Ware im warmen Geschäft lassen. Schlechtes Wetter und Kälteeinbrüche ist er am Brenner aber gewohnt. „Egal woher das schlechte Wetter kommt, bei uns bleibt es immer hängen.“

Entspannter als erwartet war die Situation im Bezirk Kitzbühel. Es gab zwar Schneefall bis ins Tal, aber erst ab einer Höhe von etwa 1100 Meter blieb der Schnee auf den Feldern liegen. „Wir mussten lediglich zum Paß Thurn mit dem Salzstreufahrzeug ausrücken, sonst hatten wir keine Einsätze“, sagt Michael Aufschneiter, Leiter der Straßenmeisterei in St. Johann. Er und seine Männer hatten mit wesentlich mehr Arbeit gerechnet. „Laut ZAMG hätte es am Pass Thurn bis zu 20 Zentimeter Schnee geben sollen, wir waren schon darauf vorbereitet. Aber es kam deutlich weniger“, sagt Aufschneiter weiter. (aha, cm)

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