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Millionen gegen Mursi

Ägypten: Mit Laserpointern Heli ins Visier genommen

Dass Laserpointer-Attacken bei Flughäfen immer wieder die Flugsicherheit von Passagiermaschinen gefährden, ist bekannt. Bei den Protesten in Kairo setzten Demonstranten massenhaft ein und beleuchteten damit einen Armee-Helikopter. Zuvor hieß es, um diesen zu vertreiben, doch Demonstranten erklärten, es handelte sich dabei um einen Gruß an die Armee.

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Kairo – Ein Verbot von Laserpointern steht in Europa immer mal wieder auf der politischen Agenda. Hauptgrund dafür ist die Flugverkehrs-Sicherheit. Mit Laserpointern lassen sich nämlich trefflich Piloten von Flugzeugen oder Helikoptern blenden. Und immer wieder greifen verantwortungslose Trittbrettfahrer zum kleine, aber wirkungsvollen Gadget um einen „Streich“ zu spielen. Oft mit extrem gefährlichen Folgen.

Mitten in den Protesten in Ägypten gegen den amtierenden Präsidenten Mursi und seine Regierung griffen Demonstranten zu Laserpointern. Zuvor hieß es in Medienberichten, um einen Armee-Hubschrauber, der in Drohgebärde über den Tahrir-Platz flog, zu vertreiben. Doch offenbar handelte es sich um einen Gruß der Demonstranten an die Armee. „Das Volk und die Armee sind eins“, lautete demnach die Botschaft. (tt.com)

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