28.08.2011
Unterhaus

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte

Kirchbichl – Die Ausgangslage vor dem Schlagerspiel in der sechsten Runde der UPC Tirol Liga zwischen Kirchbichl und dem SVI war klar: Wer gewinnt, distanziert sich um drei Punkte vom direkten Kontrahenten und steht alleine an der Tabellenspitze. Gewonnen hat weder die Heimmannschaft aus Kirchbichl noch der Sportverein Innsbruck. Zu ausgeglichen verlief das Spiel. Die logische Folge: Mehr als zu einem 2:2 (0:1)-Unentschieden reichte es nicht. Ein gerechtes Remis, das auch beide Trainer so sahen. „Die Punkteteilung geht in Ordnung“, waren sich Kirchbichl-Coach Roger Kühmaier und SVI-Trainer Hans Glabonjat einig. Nur SVI-Neuzugang Markus Seelaus dürfte mit dem 2:2 knapp vor Spielende nicht einverstanden gewesen sein. Mit Rot nach einem Foul musste Seelaus vorzeitig unter die Dusche. Ein Platzverweis, der bei beiden Trainern zu Kopfschütteln führte: „Es war zwar eine Tätlichkeit. Dass Schiedsrichter Walter Altmann gleich die Rote Karte zückt – eine wirklich harte Entscheidung“.

Maßlos überfordert waren gestern St. Johann, Axams und Absam. St. Johann ging im Wipptal gegen Matrei mit 2:7 (1:2) unter. Axams verlor zu Hause gegen Reutte mit 0:6 (0:3). Absam wurde von der Reichenau mit 1:6 vorgeführt. Eine Niederlage die Absam-Trainer Andi Glantschnig realistisch sah: „Keine Chance“. Der Sieger der sechsten Runde ist die Reichenau. Durch das Remis zwischen Kirchbichl und dem SVI übernehmen die Innsbrucker die Tabellenführung in der UPC Tirol Liga. (flex)

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom So, 28.08.2011
Vorteilszone
Partyfotos
Gewinnspiele
Parship
Panoramabilder
Panoramabilder
radio.at
Unterkunftssuche
Panoramablick
"HEISZE TASTEN"
AGB Kontakt Impressum