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Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom 25.08.2013

----------Eishockey

Arbeitsnachweis steht über dem Resultat

Justin Donati und Co. sind gefordert.

© gepa Justin Donati und Co. sind gefordert.

Von Alex Gruber

Innsbruck – Fünf verlorene Testspiele in Serie zehren zur Stunde ganz sicher nicht am Haie-Nerv. „Denn was bringt’s, wenn wir gegen ein schwächeres Team mit 5:2 gewinnen und nicht voll gefordert werden“, führt Verteidiger Stefan Pittl an und spricht damit die beiden achtbaren Auftritte und guten Ergebnisse gegen die DEL-Klubs aus Augsburg und Wolfsburg (jeweils 2:3) an. Am Ende stand somit beim Dolomitencup zwar nur Platz sechs, der Effekt schwerer Spiele am Stück mit hohem Lernfaktor war Pittl aber allemal lieber: „Wir waren gegen diese beiden Spitzenteams extrem in unserem eigenen Drittel gefordert, konnten gut an unseren Schwächen arbeiten. In Hinblick auf die Erste Bank Eishockeyliga waren das perfekte Tests.“

Coach Danny Naud – „wir haben sehr gut gearbeitet“ – war nach der Wolfsburg-Partie ebenfalls zufrieden, insbesondere mit Lauf- und Defensivarbeit. Zwei Wochen verbleiben noch bis zum Ligastart: „Wir hätten die letzten drei Spiele auch alle gewinnen können. Hauptsache ist, dass wir hart und akribisch weiterarbeiten und an uns glauben“, führt der 51-jährige Kanadier aus. Den Neuen müsse man weiter Zeit geben, dass sich die Donati-Zwillinge Justin und Tyler in einer Angriffslinie blind verstehen, sei beim Dolomitencup bereits ersichtlich gewesen.

Das intensive Vorbereitungsprogramm geht mit dem nächsten Test in Olten schon am Dienstag weiter.