10.01.2012, 12:34  Aktualisiert: 10.01.2012, 12:45 
International

Henry hat nach Traum-Comeback bei Arsenal Lust auf mehr

Der Franzose erzieltedas Gold-Tor zum 1:0-FA-Cup-Sieg über Leeds: „Hoffe, das war nicht mein letztes Tor!“
Henry feierte seinen Treffer ausgelassen.
Foto: REUTERS
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London – Nach seinem traumhaften Comeback bei Arsenal hat der französische Fußball-Star Thierry Henry noch lange nicht genug. Geht es nach dem früheren Welt- und Europameister, dann soll sein Treffer zum 1:0-Heimsieg am Montag im FA-Cup über den Zweitligisten Leeds United nur der Auftakt zu weiteren Heldentaten im Trikot der „Gunners“ gewesen sein.

„Ich hoffe, dass dieses Tor nicht das letzte war. Ich liebe diesen Club und will noch mehr für ihn tun“, erklärte der Stürmer der New York Red Bulls, dessen knapp zweimonatiger Leihvertrag bei Arsenal erst am Freitag fixiert worden war. Drei Tage später erzielte Henry zehn Minuten nach seiner Einwechslung im 371. Pflichtspiel für die Londoner sein 227. Tor und sprach danach von einem „unbeschreiblichen Gefühl“.

Coach Wenger: „Ein bisschen wie ein Traum“

Von 1999 bis 2007 wurde der 34-Jährige mit Arsenal unter anderem zweimal Meister und erreichte 2006 das Finale der Champions League, ehe er von 2007 bis 2010 für den FC Barcelona spielte und vor eineinhalb Jahren nach New York ging. „Ich hätte mir niemals gedacht, jemals wieder für Arsenal zu spielen und ein Siegestor zu schießen“, gab Henry zu.

Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte gestaltete sich für den französischen Ex-Internationalen besonders emotional. „Ich bin als Fan zurückgekommen. Jetzt weiß ich, wie das Gefühl für manche Spieler von Liverpool, Manchester United oder Chelsea ist, wenn sie ein Tor für den Club schießen, von dem sie Anhänger sind.“

Unmittelbar nach seinem Treffer rannte Henry zur Betreuerbank und umarmte Trainer Arsene Wenger, der ebenfalls von seinen Gefühlen übermannt wurde. „Er war schon eine Legende, und jetzt ist er es noch ein bisschen mehr. Es ist ein bisschen wie ein Traum, eine Geschichte über Fußball, die man Kindern erzählen würde. Leider passiert so etwas nicht allzu oft in unserem Sport“, sagte Wenger.

Der Coach überlegt nun, Henry auch im Premier-League-Auswärtsspiel am Sonntag auswärts gegen Swansea gemeinsam mit Robin van Persie im Angriff aufzubieten. „Henry kann hinter Van Persie, vor ihm oder auch an der Flanke spielen. Die Beiden passen definitiv zusammen“, betonte Wenger, dessen Truppe am 28. Jänner in der vierten FA-Cup-Runde daheim auf Aston Villa (Andreas Weimann) trifft. (APA)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 10.01.2012  12:34
aktualisiert: Di, 10.01.2012  12:45
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