Beatrix Karl fordert von Strasser ernsthaftere Konsequenzen
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Wissenschaftsminister Beatrix Karl war am Freitag zu Gast in Tirol.
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Innsbruck - Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) geht der Schritt des unter Korruptionsverdachts stehenden ehemaligen Europaabgeordneten Ernst Strasser (V), seine Parteimitgliedschaft „ruhend zu stellen“, zu wenig weit. „Ich erwarte, dass Ernst Strasser weiß, was zu tun ist. Er hätte das bisher schon wissen müssen“, sagte Karl am Freitag am Rande einer Pressekonferenz in Innsbruck. Offen zum Parteiaustritt auffordern, wollte die Ministerin Strasser jedoch nicht.
„Ich kann mir alles vorstellen“, wich Karl der Frage aus, wie innerparteilich mit der „Causa Strasser“ weiter verfahren werden soll. Das Verhalten des ehemaligen Spitzenpolitikers der Volkspartei sei „nicht zu tolerieren“.
Dem „eignene Geldbörsel verpflichtet“
Es könne nicht angehen, dass ein Politiker „nicht in erster Linie seinen Wählern, sondern dem eigenen Geldbörsel verpflichtet ist.“ Den zuletzt während seiner krankheitsbedingten Auszeit in die Kritik geratenen Bundesparteiobmann Pröll unterstützte Karl. „Josef Pröll leistet gute Arbeit. Die Regierungsmannschaft der Volkspartei und die gesamte ÖVP-Familie steht hinter ihm“, meinte die Ministerin.
Ins selbe Horn stieß der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter.“Ich stehe voll hinter Josef Pröll“, versicherte der stellvertretende Bundesparteiobmann. Seine am Dienstag geäußerte Forderung nach einem Parteiausschluss Strassers wollte Platter nicht mehr kommentieren: „Dazu ist alles gesagt“, erklärte der Landeshauptmann. Platter hatte angekündigt, dass er einen Antrag auf einen Ausschluss von Ernst Strasser aus der ÖVP „sehr unterstützen“ würde. (APA)
aktualisiert: Fr, 25.03.2011 15:32





