Benko bleibt im Visier der Ermittler
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René Benko: „Das alles hat mit Geldwäsche nichts zu tun.“Foto: Böhm
Foto: TT / Thomas Böhm
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Von Nina Werlberger
Innsbruck – Ein geheimes Gutachten sorgt für Aufregung rund um die Ermittlungen gegen den Tiroler Investor und Kaufhof-Bieter René Benko. Die Staatsanwaltschaft Wien prüft, wie berichtet, Vorwürfe einer Luxemburger Bank, die verdächtige Geldbewegungen gemeldet hatte. Nun soll das Bundeskriminalamt in einem noch geheimen Gutachten zu dem Schluss gekommen sein, dass die Vorwürfe gegen den Investor haltlos seien, berichteten deutsche Medien. Quelle nennen sie keine.
Bei der Staatsanwaltschaft in Wien weiß man von der Existenz eines Gutachtens nichts. „Selbst wenn es eines geben sollte, dann würden wir es erst mit dem Abschlussbericht der Polizei bekommen. Dieser ist weiter ausständig“, sagte Sprecher Thomas Vescey der TT. Eine Entlastung Benkos könne er somit nicht bestätigen.
Besagter Zwischenbericht wird im Jänner erwartet. Er soll erste Vorergebnisse liefern – etwa ob die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt oder ob das Verfahren eingestellt wird. Wie die TT erfuhr, soll der angeblich entlastende Polizeibericht bei der Aufsichtsratssitzung des deutschen Metro-Konzerns am vergangenen Freitag Thema gewesen sein. Dort wurde der Verkauf der Tochter Kaufhof besprochen, für den Benko rund 2,4 Mrd. Euro geboten haben soll. Die Entscheidung über den Riesendeal wurde vertagt.
Benko versicherte am Montag erneut seine Unschuld in der Geldwäsche-Causa. Er habe ergänzende Unterlagen beigebracht, um die Vorwürfe zu entkräften. „Wir hatten Akteneinsicht und das alles hat sicher nichts mit Geldwäsche zu tun“, beteuerte Benko, und: „Ich bitte um Verständnis, dass ich darüber hinaus zu laufenden Verfahren keine Stellungnahme abgeben kann.“ Es gilt die Unschuldsvermutung.






