Massenkarambolage im Roppener Tunnel ging glimpflich aus
Imst – Nur mit Blechschäden hat am Samstagmorgen um zirka 8.30 Uhr eine Massenkarambolage im Roppener Tunnel geendet. Ein Lenker aus dem Pitztal war mit seinem Pkw in Fahrtrichtung Innsbruck unterwegs, als der Wagen im Tunnel auf der Normalspur plötzlich den Geist aufgab. Ein dahinter fahrender Lkw aus Griechenland bemerkte den Vorfall und versuchte auf die Überholspur auszuweichen. Dort befand sich zu dem Zeitpunkt aber ein VW-Bus aus Landeck auf der selben Höhe. Der Sattelschlepper quetschte den Bus gegen die Tunnelwand und beide Fahrzeuge kamen zum Stillstand.
Zwei deutsche Pkw-Lenker, die hinter dem Sattelschlepper gefahren waren, konnten ihre Fahrzeuge nicht mehr rechtzeitig anhalten und krachten ineinander.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. „Alle Insassen konnten die Fahrzeuge im eiskalten Tunnel selbst verlassen“, schildert ein Beamter der Autobahnpolizei Imst. Der Tunnel musste in Fahrtrichtung Innsbruck knapp eineinhalb Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Bundesstraße umgeleitet. Die Unfallfahrzeuge wurden geborgen. Seit zirka 10 Uhr ist der Roppener Tunnel wieder frei befahrbar. (tt.com)
aktualisiert: Sa, 04.02.2012 15:40





