09.02.2012, 15:30
Aktualisiert: 09.02.2012, 18:56
Gemeinderatswahlen
Bürgermeisterin kann sich Allparteienregierung vorstellen
Es sei „durchaus möglich“, dass alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen „Ressortverantwortung übernehmen“.
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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck, FI) will mit ihrer Liste als „eindeutig sträkste Fraktion“ aus der Wahl hervorgehen.
Foto: TT / Thomas MURAUER
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Innsbruck – Vor Wahlen werden gerne politische Bilanzen gezogen. Die Innsbrucker Bürgermeisterliste „Für Innsbruck“ (FI) ist da keine Ausnahme. Dass gestern vor der Presse nicht die Innsbrucker Stadtregierung (FI, VP und SP) über die vergangenen sechs Jahre Rechenschaft abgelegt hat, hat aus Sicht von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer nichts mit jüngsten Konflikten (Stadtrecht, Stadtzeitung) zu tun, sondern sei eine „gute Tradition“. Zur Halbzeit der Periode habe die Koalition eine Zwischenbilanz gezogen. Jetzt, vor den Wahlen am 15. April, könne das jede politische Gruppierung aus ihrer Sicht tun.
Aufhorchen ließ die Bürgermeisterin damit, dass sie sich in der neuen Periode vorstellen könne, alle Mitglieder des Stadtsenates mit einem Ressort zu betrauen. „Aber ich brauche Leute, die selbst entscheiden können und nicht ständig in Wien oder bei der Basis nachfragen müssen“, blieb diese Ansage nicht ohne Spitze gegen manchen Mitbewerber.
Zu Prognosen für die Wahl hielt sich Oppitz-Plörer zurück. „Wir wollen eindeutig stärkste Fraktion werden“, gab sie als Devise aus. Auf Zahlen legte sie sich nicht fest. Sie selbst hofft bei der ersten Direktwahl des Stadtoberhauptes im ersten Wahlgang auf die erforderliche Mehrheit.
Die Rückschau fiel aus dem Blickwinkel der Bürgermeisterfraktion, die 2006 26,8 Prozent der Stimmen eingefahren hatte, höchst positiv aus: „Wir sind der Motor der Innsbrucker Stadtentwicklung“, behauptete die Bürgermeisterin. Die Grundlage einer der laut Oppitz-Plörer durch mehrere Umfragen lebenswertesten Städte Europas liege in gesunden Finanzen. „Und die sind in Innsbruck langfristig gesichert“, betonte Oppitz-Plörer. Vize-BM Kaufmann fiel die Aufgabe zu, die behaupteten Erfolge in Zahlen zu gießen: In seinem Zuständigkeitsbereichen (Bildung, Sport, Sicherheit) sei es in den vergangenen sechs Jahren gelungen, an allen 27 städtischen Kindergärten einen Mittagstisch anzubieten.
Gleichzeitig sei die Zahl der geöffneten Betreuungseinrichtungen in den Ferien von acht auf 14 gestiegen. „Wir betreuen auch schon 80 Prozent der Volksschüler am Nachmittag“, verkündete Kaufmann. Im Sportbereich verwies er auf Investitionen von sieben Mio. Euro, darunter die Skater- und BMX-Halle am WUB-Areal. (cm, APA)
Aufhorchen ließ die Bürgermeisterin damit, dass sie sich in der neuen Periode vorstellen könne, alle Mitglieder des Stadtsenates mit einem Ressort zu betrauen. „Aber ich brauche Leute, die selbst entscheiden können und nicht ständig in Wien oder bei der Basis nachfragen müssen“, blieb diese Ansage nicht ohne Spitze gegen manchen Mitbewerber.
Zu Prognosen für die Wahl hielt sich Oppitz-Plörer zurück. „Wir wollen eindeutig stärkste Fraktion werden“, gab sie als Devise aus. Auf Zahlen legte sie sich nicht fest. Sie selbst hofft bei der ersten Direktwahl des Stadtoberhauptes im ersten Wahlgang auf die erforderliche Mehrheit.
Die Rückschau fiel aus dem Blickwinkel der Bürgermeisterfraktion, die 2006 26,8 Prozent der Stimmen eingefahren hatte, höchst positiv aus: „Wir sind der Motor der Innsbrucker Stadtentwicklung“, behauptete die Bürgermeisterin. Die Grundlage einer der laut Oppitz-Plörer durch mehrere Umfragen lebenswertesten Städte Europas liege in gesunden Finanzen. „Und die sind in Innsbruck langfristig gesichert“, betonte Oppitz-Plörer. Vize-BM Kaufmann fiel die Aufgabe zu, die behaupteten Erfolge in Zahlen zu gießen: In seinem Zuständigkeitsbereichen (Bildung, Sport, Sicherheit) sei es in den vergangenen sechs Jahren gelungen, an allen 27 städtischen Kindergärten einen Mittagstisch anzubieten.
Gleichzeitig sei die Zahl der geöffneten Betreuungseinrichtungen in den Ferien von acht auf 14 gestiegen. „Wir betreuen auch schon 80 Prozent der Volksschüler am Nachmittag“, verkündete Kaufmann. Im Sportbereich verwies er auf Investitionen von sieben Mio. Euro, darunter die Skater- und BMX-Halle am WUB-Areal. (cm, APA)
Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 09.02.2012 15:30
aktualisiert: Do, 09.02.2012 18:56
aktualisiert: Do, 09.02.2012 18:56





