09.02.2012, 19:50  Aktualisiert: 09.02.2012, 20:16 
Schwaz

Skiunfälle im Zillertal - Snowboarder nach Zusammenstoß geflüchtet

Zwei Skiunfälle ereigneten sich am Donnerstag im Zillertal. Dabei erlitten zwei Urlauber Verletzungen unbestimmten Grades.
Nahezu kein Tag vergeht an dem nicht ein Wintersportler auf Tirols Pisten verunfallt. Am Donnerstag kam es zu Rettungseinsätzen im Zillertal.
Foto: ÖAMTC (Symbolfoto)

Schwaz – Den Skiurlaub in Hochfügen wird ein 68-jähriger Slowake noch länger schmerzlich in Erinnerung haben. Der Mann war am Donnerstag gegen 11.15 Uhr von der Bergstation „Holzalm“ talwärts gefahren, als er eine Rechtskurve übersah und verunfallte.

Der Skifahrer stürzte zunächst auf einen Skiweg, wurde dann aus der Piste geschleudert und stürzte laut Polizeibericht noch einmal rund 60 Meter über ca. 30 Grad steiles Tiefschneegelände ab. Nach der Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber „Alpin5“ mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma in die Klinik Innsbruck gebracht.

Auch in Gerlos endete ein Skitag für einen 61-jährigen Niederländer im Krankenhaus. Der Mann war gegen 15.30 Uhr im Bereich der so genannten Rösslalm mit einem Snowboarder zusammengestoßen und gestürzt. Der Snowboarder fuhr ohne sich um den am Rücken verletzten Schifahrer zu kümmern einfach weiter.

Der 61-jährige Urlauber wurde von der Pistenrettung erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Schwaz geflogen. Zweckdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Schwaz, Telefon 059133/7250, erbeten. (tt.com)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 09.02.2012  19:50
aktualisiert: Do, 09.02.2012  20:16
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