Liechtenstein: Swarovski wendet Kurzarbeit ab
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Swarovski beschäftigt in Liechtenstein etwa 700 Mitarbeiter, davon 200 Vorarlberger.Foto: Galerie Hoch-Gassner, Liechtenstein
Foto: Gallerie Hoch-Gassner
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Triesen, Wattens – Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski musste heuer in Liechtenstein Auftragsrückgänge hinnehmen. Wie Swarovski gegenüber Wirtschaftspresseagentur.com bestätigte, ist man bei den in Triesen produzierten Produktgruppen mit „Schwankungen in der Marktnachfrage und damit mit einem Rückgang des Arbeitsvolumens in der Produktion“ konfrontiert. Deshalb habe man diverse Szenarien überprüft, unter anderem auch Kurzarbeit in der Produktion. Mit anderen Maßnahmen, wie dem Abbau von Urlaub und Überstunden, habe man jetzt aber eine andere Lösung für die „temporäre Unterbelastung“ gefunden, sagt Jakob Biedermann, Managing Director von Swarovski. Noch heuer soll es aufwärts gehen.
Die Swarovski AG in Triesen ist innerhalb der Swarovski-Gruppe zum einen mit der Herstellung von Produkten für den Konsumgüterbereich beauftragt. Dazu gehören die Swarovski-Figurinen (Tierchen etc.) und Skulpturen. Schmuck wird in Triesen jedoch kaum produziert. Zum anderen ist Triesen das weltweite Swarovski-Zentrallager für den gesamten Konsumgüterbereich, also auch für den an anderen Standorten hergestellten Schmuck. Swarovski beschäftigt in Triesen rund 700 Mitarbeiter, davon sind über 200 Grenzgänger aus Vorarlberg.
Die Swarovski-Gruppe (mit Tyrolit und Swarovski Optik) erzielte 2011 mit rund 31.500 Beschäftigten weltweit einen Umsatz von 2,87 Milliarden Euro. Auf den Kristallbereich entfielen davon etwa 2,2 Milliarden Euro. (TT)






