How do you do? Englisch wird gefördert
Innsbruck – „How do you do?“ Diese Frage sollen vermehrt bereits Kindergartenkinder auf Englisch beantworten können. In Breitenwang, Wattens und Kundl startet das Projekt „Bilingualer Bildungsweg – Englisch vom Kindergarten bis zur Matura“. Diese Standorte sind nicht ohne Grund gewählt. Hinter dem Vorhaben stehen das Land, die Plansee Holding AG, Swarovski und Sandoz. Den Kindergartenpädagoginnen werden „Native Speaker“ zur Seite gestellt. Das sind Lehrkräfte, deren Muttersprache Englisch ist. Startschuss ist im Herbst.
Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, haben später Vorteile, meint Bildungslandesrätin Beate Palfrader (VP). Das Interesse der Konzerne ist ebenso klar, sie wollen ihren international tätigen Managern bzw. deren Kindern ein Bildungsangebot machen.
Schon lange wird seitens der Wirtschaft kritisiert, dass es in Tirol keine internationale Schule gibt. Ebendie sei ein Schlüssel dafür, internationale Spitzenkräfte und Unternehmen nach Tirol zu holen. Deshalb wird am Akademischen Gymnasium in Innsbruck eine internationale Klasse eingerichtet. „Das ist ein absoluter Standortvorteil für Tirol“, meint Palfrader. Die erste internationale Klasse soll bereits im nächsten Schuljahr starten. Getragen wird das Projekt von einem Unterstützungsverein. Im September findet das erste Meeting statt.
Die Internationale Schule in Tirol ist ein Flickwerk, die Abschlüsse werden international anerkannt. Ein Flickwerk deshalb, weil die Volksschule an der bereits bestehenden Elementary School im Saggen absolviert werden muss. Danach können die Kinder ans Akademische Gymnasium wechseln. „Beide Schulen werden finanziell unterstützt und sind eine Bereicherung für die Schullandschaft“, sagt Palfrader. (aheu)





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