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Nach Absturz von Red-Bull-Jet: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Obduktion des 38-Jährigen Piloten wurde eingeleitet. Das Kunstflugteam „Flying Bulls“ geht von Triebwerksproblemen als Absturzursache aus.

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Innsbruck – Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges in Baumkirchen im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land am Mittwochnachmittag, bei dem der Pilot ums Leben gekommen ist, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck habe Untersuchungen eingeleitet, sagte Sprecher Hansjörg Mayr der APA am Donnerstag. Es sei eine Obduktion, sowie die Sicherstellung des Wracks und eine Begutachtung durch einen Sachverständigen angeordnet worden.

Bei dem Opfer handelte es sich laut der Anklagebehörde um einen 38-jährigen Deutschen, der als Pilot bei den „Flying Bulls“, eines privaten Kunstflugteams des Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz tätig war. In einem auf der Homepage der „Flying Bulls“ veröffentlichten Statement hieß es, dass Triebwerksprobleme in dem „Bede BD-5J“-Micro-Jet aufgetreten seien. Das Flugzeug war auch im Hangar-7 des Salzburger Flughafens zu sehen. Ein Modell kam zudem im James-Bond Film „Octopussy“ aus dem Jahr 1983 vor.

Der Pilot war laut den „Flying Bulls“ gerade auf dem Heimweg von einem Motorsport-Event im Zillertal. Wie die Polizei mitteilte, war zunächst noch versucht worden, der Maschine eine Landemöglichkeit auf der nahe gelegenen Inntalautobahn zu organisieren. Die Maschine krachte schließlich in einen Hang unweit eines Wohnhauses und zerschellte. Die Inntalautobahn war kurze Zeit komplett gesperrt worden. Beim Absturz wenig später streifte das Fluggerät dann beinahe einen Pkw. (APA)

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