Russe nach dramatischer Rettungsaktion am Glockner geborgen
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Bergretter waren Donnerstagabend zu Fuß aufgebrochen, um den Alpinsten zu bergen.
Foto: BRUNNER IMAGES
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Kals am Großglockner – Es war ein Wettlauf mit der Zeit: Am Großglockner bemühten sich Bergrettung und Alpinpolizei, zu einem am Stüdlgrat in Not geratenen Russen vorzudringen. „Gegen halb sieben Uhr wurde der Notruf abgesetzt. Allerdings spricht der Mann kein Deutsch und kein Englisch. Eine Verständigung war daher zunächst schwierig“ sagt Peter Tembler, Ortsstellenleiter der Bergrettung Kals.
Gegen 3.30 Uhr gelang es dem Rettungsteam schließlich über den Gipfel zu dem Russen abzusteigen. Der Mann wurde sehr geschwächt aber unverletzt gefunden. Noch in der Nacht begannen die Bergretter mit dem Alpinisten den Abstieg über den Grad zur Stüdlhütte.
Ein Hubschraubereinsatz war nicht möglich. Der Aufstieg zu dem Mann erwies sich nicht nur wegen der Dunkelheit für die Rettungskräfte als schwierig. „Die Wetterlage ist alles andere als ideal, es bläst ein starker und eisiger Wind“, sagte Tembler am frühen Donnerstagabend.
Es war ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Russe, der laut eigenen Angaben keine Biwaksachen mit dabei hatte, hätte die minus 18 Grad kalte Nacht wahrscheinlich nicht überlebt.
Die Empfehlung der Leitstelle, sich in einem Schneeloch zu vergraben, konnte der Russe nicht umsetzen: Aufgrund von Schneeverwehungen war diese Möglichkeit kein Thema. (i.r., tt.com)
aktualisiert: Fr, 11.01.2013 11:16






