29.06.2017, 10:00  Aktualisiert: 29.06.2017, 10:10 

Wieso Weshalb Warum

Feuer frei - Geschütze der alten Römer nachgebaut

Auf dem Bundesheer-Schießplatz in der Ramsau bei Molln haben Historiker 2000 Jahre alte Geschütze nachgebaut.
Wolfgang Spickermann leitet die Schießtests mit den alten Geschützen in die Wege.
Foto: Bundesheer/Simander

Die alten Römer wussten sich und ihr Reich vor über 2000 Jahren zu verteidigen – mit ausgeklügelten Geschützen. Jetzt haben Forscher mehrerer Universitäten, darunter Trier, Hamburg und Graz, die Waffen rekonstruiert. Die große Probe gab es diese Woche auf dem Bundesheer-Schießplatz in der steirischen Ramsau. Obwohl keine Baupläne vorhanden waren, konnte die Historiker die Geschütze so gut rekonstruieren, dass sie nun abgefeuert werden konnten. Dazu wurden archäologische Funde genutzt, die von Handwerkern konstruiert und zuvor per Simulation am Computer zusammengesetzt wurden. Die riesigen, wie Armbrüste wirkende Geschütze können mehr als 600 Meter weit schießen. (phi)

Toni Times