01.09.2017, 13:38  Aktualisiert: 01.09.2017, 13:48 

Hunde tun den Menschen gut

Die Vierbeiner sind wahre „Motivationstrainer“.
Ein Hund sorgt für mehr Bewegung, auch an regnerischen Tagen.
Foto: APA (dpa)

Hundebesitzer und -freunde wissen: Der Vierbeiner macht Arbeit, gibt aber viel zurück. Dass Hunde nicht nur der beste Freund des Menschen sind, sondern auch gut für die Gesundheit, wird oft behauptet. Eine Studie der University of East Anglia kam zu dem Schluss, dass Hunde für ältere Menschen der Schlüssel zu mehr körperlicher Aktivität sein können. „Wir waren erstaunt, dass die Menschen, die mit Hunden spazieren gegangen sind, an den dunkelsten und verregnetsten Tagen im Durchschnitt länger körperlich aktiv waren und weniger Zeit mit Herumsitzen verbrachten als die Menschen ohne Hunde an den wärmsten und sonnigsten Tagen“, berichtete Projektleiter Andy Jones. Wer mit einem Hund unterwegs ist, geht auf die Bedürfnisse des Tieres nach Auslauf ein - dies sei möglicherweise eine stärkere Motivation, als nur für die eigene Fitness in Bewegung zu bleiben. Durchschnittlich bewegten sich die Hundebesitzer täglich 30 Minuten länger als die hundelosen Teilnehmer der Studie.

Aber auch jüngere Menschen profitieren. „Der Hund ist das Tier, dass am besten durch Domestikation auf uns Menschen eingestellt ist“, sagte die deutsche Psychologin Andrea Beetz. Ob autistische Kinder, verhaltensauffällige Jugendliche oder Demenzpatienten - der Blick aus braunen Hundeaugen erreicht auch jene, die der Umgang mit Mitmenschen vor Herausforderungen stellt. (APA)

Toni Times