11.05.2018, 10:21 

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Doku zeigt 38 tierische Geschichten

Der Film „Unsere Erde 2“ beeindruckt mit Filmaufnahmen von Tieren - von niedlichen Faultieren bis zu großen Braunbären oder Giraffen.
Ein Serval in Großaufnahme.
Foto: Constantin Film

Der Tag auf dem Planeten Erde beginnt in dichten Wolken. Als sich der Dunst lichtet, kommt ein schwarz-weißes Fellknäuel zum Vorschein - ein Panda-Junges. Schon zu Beginn des Dokumentarfilms „Unsere Erde 2“ (ab 18.05 im Kino) wird deutlich: Die Zuschauer können besondere Naturaufnahmen erwarten. Schließlich gibt es von den sogenannten Großen Pandas weltweit laut WWF nur noch etwa 1860 Exemplare.

Neben Pandas sind Meerechsen und Narwale („Einhörner der Meere“) im Film ebenso zu sehen wie Eintagsfliegen, Glühwürmchen und ein liebestolles Faultier. Schon der erste Teil „Unsere Erde“ schaffte es im Jahr 2008 in die Höhen der Kinocharts - ungewöhnlich für eine Naturdoku. Der zweite Teil ist nicht minder bildgewaltig und wird in der deutschsprachigen Version von Günther Jauch gesprochen.

Besonders niedlich: Ein Faultier, das auf der Suche nach der Liebe seinen Schlafplatz verlässt und extra durch einen Fluss schwimmt - nur um festzustellen, dass das gesuchte Weibchen bereits Nachwuchs von einem anderen im Arm hält.

„Unsere Erde 2“ zeigt komprimiert auf etwa eineinhalb Stunden einen Tag auf unserem Planeten - vom Sonnenaufgang bis zur Nacht. Dabei konzentriert sich der Film auf Naturaufnahmen etwa aus dem Regenwald, der Arktis, dem Grasland von Kenia oder einer kleinen Insel in der Subantarktis mit 1,5 Millionen Pinguinen.

Zur Produktion an sich haben die Macher ein paar Zahlen aufgelistet: Sie beobachteten demnach 38 Spezies, besuchten 22 Länder, absolvierten 200 Drohnenflüge und hatten insgesamt 142 Drehtage. Auch zu den Angriffen von Tieren gibt es eine Zahl: 0. (APA)

Toni Times