22.02.2012, 10:50  Aktualisiert: 22.02.2012, 11:35 

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Aschermittwoch ... und der Fasching ist vorbei

Aschermittwoch steht heute im Kalender. Doch was bedeutet das eigentlich?
Am Aschermittwoch malt der Pfarrer den Menschen im katholischen Gottesdienst oft ein Kreuz aus Asche auf die Stirn.
Foto: dpa/Roland Weihrauch

Die Faschingszeit ist mit dem Aschermittwoch vorbei. Dann beginnt eine ganz andere Zeit: die Fastenzeit.

In einigen Ländern bezeichnet man den Fasching als Karneval. Das Wort Karneval kommt vom lateinischen „carne vale“ und bedeutet auf Deutsch: „Fleisch, lebe wohl!“. Das deutet bereits auf die Fastenzeit hin.

Die Tradition des Aschermittwochs gibt es schon seit vielen Jahren. Früher haben sich die Menschen als Zeichen der Buße, Asche über den Kopf geschüttet. Asche wird oft mit einer symbolischen Reinigung (Reinigung von Sünden) gleichgesetzt. Auch heute noch zeichnet der katholische Priester den gläubigen Christen in der Kirche mit Asche ein Kreuz auf die Stirn.

Der Aschermittwoch ist immer 46 Tage vor dem Ostersonntag. Daraus ergeben sich auch die 40 Tage Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Karsamstag). Die Sonntage werden nicht mitgezählt, weil Sonntage immer Feiertage sind.

Die Fastenzeit soll eine besinnliche Zeit sein, in der die Menschen nachdenken und auf Dinge verzichten, die ihnen wichtig sind, die aber nicht notwendig sind. Viele Christen essen während der 40 Tage Fastenzeit kein Fleisch, trinken keinen Alkohol oder verzichten auf schlechte Angewohnheiten - wie rauchen, zu viel fernsehen oder auf Süßigkeiten.

Toni Times