Wildnis
Schimpansen brauchen den Lebensraum Wald
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Es gibt immer weniger Schimpansen und Gorillas auf der Welt. Foto: dpa
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Der kleine Schimpanse Zak hatte keinen einfachen Start ins Leben. Denn Zaks Mutter wurde von Wilderern (Menschen, die unerlaubt jagen) gefasst. Den kleinen Schimpansen nahm die kriminelle Bande mit und verkaufte ihn als Haustier.
Jedoch landete Zak nicht bei einer liebevollen Familie. Er bekam einen Besitzer, der sich nicht richtig um ihn kümmerte. Dann wurde er aber in ein Schimpansenreservat in Südafrika gebracht und gut gepflegt.
Afrikanische Menschenaffen, wie Schimpansen und Gorillas, sind vielen Gefahren ausgeliefert. Affen leben in Wäldern. Dadurch, dass viele Bäume gefällt werden, wird ihr Lebensraum aber kleiner. Offiziell ist auch die Jagd auf Affen verboten. Trotzdem gibt es noch illegale Wilderer.
Etwa 130.000 wildlebende Schimpansen gibt es heute noch in Afrika. Sie werden als „stark gefährdet“ eingestuft.
Noch viel schlimmer ist die Situation für die Berggorillas. Heute gibt es weltweit nur noch 800 Tiere.
Schimpanse Zak hat vier Jahre nach seiner Befreiung aber ordentlich an Gewicht zugelegt und bringt 70 Kilo auf die Waage. Der Affe hat sich langsam an die Spitze gearbeitet und ist ein angesehenes Männchen einer Schimpansengruppe.
(dpa)




