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Echte Freundschaft fühlt sich wunderbar an
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Wir kennen uns, seit wir denken können. Unsere Mamas sind schon mit uns spazieren gegangen. Mehr Fotos von den dicken Freundinnen siehst du in der Fotogalerie... Foto: Böhm
Foto: Thomas Boehm / TT
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Kennst du das wunderbare Gefühl von echter Freundschaft? Zwei Mädchen lachen über die gleichen Sachen und vertrauen sich alle Geheimnisse an. Zwei Buben erleben zusammen die tollsten Abenteuer und finden die gleichen Sachen cool.
Auch wenn jede Freundschaft ein bisschen anders ist, gilt für das Sich-gern-Haben eigentlich immer das Gleiche: „Man fühlt sich mit dem anderen pudelwohl, vertraut sich und es ist so, als würde man sich schon eine Ewigkeit kennen“, erklärt Psychotherapeutin (beschäftigt sich mit unseren Gefühlen) Katharina Kutzmann. Meistens ist es so, dass sich Freunde sehr ähnlich sind. Eigentlich nicht verwunderlich, weil man sich richtig kennen lernen will, wenn auch die Interessen ähnlich sind. So finden z. B. zwei pferdebegeisterte Mädchen schnell zueinander. Sie können stundenlang über das neueste Pferdebuch reden und den ganzen Nachmittag Playmobil-Ponyhof spielen.
Während man mit einem bestimmten Mädchen am liebsten dauernd Hand in Hand spazieren gehen würde, liegt man mit anderen nicht so auf einer „Wellenlänge“ (das heißt, dass man sich halt nicht so versteht). „Das ist ganz normal, weil Freundschaften eine richtige Gefühlssache sind“, sagt Kutzmann.
Zu Gefühlen gehört auch, dass sie in die andere Richtung schlagen können. Ein falsches Wort des besten Freundes und man ist verletzt, traurig, ärgert sich oder ist sogar wütend und beleidigt. Ein Kuscheltier hilft da oft über traurige Stunden hinweg. Aber habt keine Sorge: Ist die Freundschaft fest genug und ist man bereit, über einen Streit zu sprechen, kommt die Welt meist schnell wieder in Ordnung. Das ist auch bei der Liebe nicht anders. Da gibt es Tage, an denen man Papa stundenlang umarmen könnte, und dann ist man wieder ein bisschen sauer auf ihn. Das ist okay und auch normal, auch wenn die Gefühle für Mama, Papa, Großeltern und Geschwister etwas Großes und Besonderes sind. „Auch wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, das Kribbeln im Bauch und das Gefühl von Wärme ist immer da“, sagt Kutzmann. Manchmal muss man dieses Gefühl richtig rauslassen und man sucht ganz fest die Nähe zur Mama. „Auch wenn sie gerade beschäftigt ist, geht einfach zu ihr hin und sagt: Mama, ich muss jetzt mit dir kuscheln!“
(Brigitte Warenski)
Kinder wollen auch wissen, wie es der Mama geht
Kuscheln, lieb haben und miteinander reden: Kinder wollen nicht nur erzählen, was sie erlebt haben. Sie möchten auch von Mama und Papa hören, wie ihr Tag war.




