Familie
Wie Bildung der Eltern die Sprache der Kinder beeinflusst
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Eltern haben einen großen Einfluss auf den Spracherwerb ihrer Kinder. Foto: Shutterstock
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Die Qualität und Menge der mit dem Kleinkind gesprochenen Sprache ist maßgeblich für den Spracherwerb. Die Qualität steht oft in Zusammenhang mit dem Bildungshintergrund der Eltern steht.
Ein Projektteam vom Institut für Sprachwissenschaft der Uni Wien will jetzt erstmals den deutschsprachigen Raum untersuchen:
Kinder im Alter von drei Jahren aus deutsch- und türkischsprachigen Familien werden über eineinhalb Jahre hinweg in ihrem Umgang mit den Eltern sowie im Kindergarten beobachtet. Daraus sollen Schlüsse über den sogenannten „Input“, also die Bandbreite des Wortschatzes, die Länge der Sätze und den Stellenwert der Sprache an sich, dem die Kinder ausgesetzt sind, gezogen werden. Damit wollen die Wissenschafter herausfinden, inwiefern dieser „Input“ den Spracherwerb der Kinder beeinflusst.
Unterschiede gibt es auch bei den Wünschen der Eltern für ihre Kinder: Vor allem Familien mit Migrationshintergrund hätten oft hohe Erwartungen für und an ihre Kinder. Ihnen fehlen aber oft die Mittel, diese auch umzusetzen.
Nicht nur die Kommunikation in der Familie ist wichtig, sondern auch der Umgang der Pädagogen mit einem Kind.
Bestehende Unterschiede könnten hier noch aufgefangen werden. Notwendig dazu sind die richtigen Rahmenbedingungen wie kleine Gruppen und geschulte Pädagogen.
Aus seinen Ergebnissen will das Projektteam auch konkrete Handlungsanweisungen und Empfehlungen an Eltern, Pädagogen und Bildungspolitik ableiten, wie der „Input“ der Kinder und damit ihre späteren Bildungserfolge verbessert werden können.
(APA)




