Wildnis
Weißes Känguru bringt braunes Baby zur Welt
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Nur eins von 10 000 Kängurus kommt als Albino zur Welt. In der Fotostrecke siehst du mehr Fotos von Alberta mit ihrem Kind... Fotos: dpa
Foto: dpa-Zentralbild/Bernd Wüstneck
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Das schneeweiße Albino-Känguru Alberta aus dem Vogelpark Marlow in Deutschland ist Mutter geworden. Ihr Junges ist braun. Ihr Albino-Gen hat sie also nicht weitervererbt.
Die junge Mutter ist noch ein wenig überfürsorglich und lässt ihr Junges sehr selten aus dem Beutel. Das Kleine ist schon etwa fünf Monate alt. Es nutzt jede Chance, sein Näschen an die frische Luft zu strecken oder Gras zu futtern. Känguru-Babys bleiben bis zu neun Monate bei der Mutter und werden gesäugt.
Albinos haben es in der Natur schwer. Ihre roten Augen und ihr weißes Fell machen sie empfindlich gegen Sonnenstrahlen. Alberta hält sich daher mehr im Schatten auf als die anderen Kängurus.
Albino-Kängurus sind sehr selten: Nur eins von 10 000 Kängurus wird als Albino geboren. Seit ihrer Geburt im vergangenen Jahr ist die weiße Alberta daher die Attraktion des Parks.
(dpa)
Es gibt auch Menschen mit Albinismus. Ihnen fehlt der Farbstoff Melanin in der Haut, daher sind sie heller als andere Menschen, haben helle Haare und rote Augen.




