14.12.2012, 12:38  Aktualisiert: 14.12.2012, 13:17 

Sonstiges

Weihnachtsbräuche

Weihnachten wird in ganz Europa gefeiert, doch überall ein bisschen anders. Bei uns kommt das Christkind, in England der Weihnachtsmann.
In Frankreich wird am Weihnachtsmorgen die Krippe unter dem Baum aufgestellt.
Foto: Thomas Boehm / TT

Für die Kinder in Österreich ist der 24. Dezember der wichtigste Weihnachtstag. Da kommt meist am frühen Abend das Christkind mit seinen Geschenken. Anschließend sitzen viele beim Weihnachtsbaum zusammen. Wie wir alle wissen, feiern die Engländer das Weihnachtsfest anders. Dort werden die Wohnungen mit farbenfrohen Girlanden geschmückt. Viele hängen auch die Weihanchtskarten, die sie bekommen haben, an einer Leine im Zimmer auf. Der größte Unterschied ist aber, dass in der Nacht auf den 25. Dezember der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten vorbeifährt. Haben die Kinder Strümpfe am Bett aufgehängt, füllt er sie mit Süßigkeiten. Die Geschenke legt er unter den Weihnachtsbaum. Während wir uns „Frohe Weihnachten“ wünschen, freuen sich die Engländer über „Happy Christmas“

Schön ist auch ein Brauch in Griechenland. Am Heiligen Abend gehen die Kinder in Gruppen von Haus zu Haus und singen Weihnachtslieder. Die Geschenke kommen bei ihnen erst am 1. Jänner an. Noch später erhalten die Kinder in Italien die Weihnachtsgeschenke. Am 6. Jänner fliegt die Hexe Befana von Dach zu Dach. Meistens hat sie auch Süßigkeiten dabei. Das Fest des Christkinds feiern die Italiener natürlich schon früher. Am 25. Dezember gibt es ein großes Festmahl und Olivenzweige werden im Kamin verbrannt. „Buon Natale“ hört man dann die Menschen rufen. In Frankreich legen die Kinder das Christkindl vor der Bescherung in die Krippe. Sie wünschen einander „Bonne Noel“. (sst)

Toni Times