Schauen
Rango: zufällig ein Held – aber verdient ein Oscar-Gewinner
Der Oscar ist ein Filmpreis (eigentlich Academy Award of Merit). Er wird jedes Jahr von der amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben. Es ist der bedeutendste Filmpreis.
Zugegeben, so richtig heldenhaft sieht Rango neben der goldenen Oscar-Statue, die er Sonntagabend in Hollywood bekommen hat, nicht aus. Das passt aber ganz gut zum Film in dem Rango das Chamäleon die Hauptrolle spielt. Worum geht es nun also beim „besten Animationsfilm“ des vergangenen Jahres?
Rango lebt bei Menschen in einem Terrarium. Beim Umsiedeln fällt das Terrarium aus dem Auto und zerbricht. Rango bleibt unverletzt, aber völlig orientierungslos mitten in der Wüste zurück.
Doch der Überlebenswille des lustigen Chamäleons bleibt ungebrochen. Rango wandert durch die Hitze - und stolpert in die Stadt „Dirt“ (das heißt aus dem Englischen übersetzt einfach „Dreck“).
Die Bewohner der Stadt, in der sie wie im Wilden Westen leben, haben allerdings ein Problem: Wasser ist knapp und es droht auszugehen.
Prinzipiell noch kein Problem von Rango. Doch als er in einem Saloon die Klappe zu weit aufmacht und dann noch per Zufall einen gefährlichen Habicht stoppt, machen ihn die Bewohner von Dirt zum Sheriff. Und von da an geht das Abenteuer für das kleine Chamäleon erst so richtig los.
Der Film, der unter der Regie von Gore Verbinski produziert worden ist, ist bereits auf DVD und Blu Ray erschienen. Für einen spannenden Video-Abend mit der ganzen Familie ist er sicher die richtige Wahl. Denn nicht umsonst hat ihn die Jury des Oscars zum besten animierten Spielfilm des Jahres 2011 gemacht.
Ach ja: Falls euch die Stimme von Rango bekannt vorkommt, dann ist das kein Zufall. Niemand anderer als „Pirat“ Johnny Depp, bekannt als „Jack Sparrow“ aus den Filmen „Fluch der Karibik“ hat Rango seine Stimme geliehen. (tt.com)



