05.04.2012, 15:23  Aktualisiert: 12.04.2012, 12:11 

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Das Sams färbt schon auf Menschen ab

Hat man sich an das Sams gewöhnt, ist es aus dem Leben nicht mehr wegzudenken. Unsere Kinoreporter haben sich den neuen Film „Sams im Glück“ angesehen.
In unserer Fotogalerie liest du die Kommentare unserer Kinoreporter... Fotos: Metropol-Kino, Dillenberger
Foto: Dillenberger

Frau Taschenbier findet ihre Küche komplett verwüstet vor: Der Kühlschrank ist ausgeräumt und rund herum türmen sich leere Schachteln von etlichen Pizza-Bestellungen. Was hat das Sams nun schon wieder angestellt? Wir wissen ja, dass das Wesen mit der Rüsselnase für sein Leben gerne isst. Zu unserer Überraschung verhält sich – bei der Premiere von „Sams im Glück“ im Metropol-Kino – aber nicht nur das Sams (Christine Urspruch) ungewöhnlich.

Der Film basiert auf dem siebten Buch der Sams-Buchreihe. Vor dieser Neuverfilmung gab es bereits die zwei Verfilmungen „Das Sams“ und „Sams in Gefahr“. Das Sams erscheint so, wie wir es kennen, als Wesen mit Rüsselnase und orangen Haaren. Es ist kein Bub und kein Mädchen und am bekanntesten ist das Sams wohl für seine Wunschpunkte im Gesicht. Für jeden der Wunschpunkte hat Herr Taschenbier, der Vater vom Sams, einen Wunsch frei. Ist der Wunsch ausgesprochen, verschwindet ein Punkt. Was das Sams noch so besonders macht? Es isst leidenschaftlich gerne. Aber nicht nur Nahrungsmittel: Es knabbert auch Möbel an und verspeist Stifte.

In der Neuverfilmung hat aber nicht nur das Sams komische Essgewohnheiten: Herr Taschenbier (Ulrich Noethen) verhält sich sehr eigenartig. Er räumt nachts den Kühlschrank aus, bricht in eine Schokoladenfabrik ein, stiehlt einen Bus und kommt sogar ins Gefängnis. Und woher kommen plötzlich die orangen Haarsträhnen auf seinem Hinterkopf? Herr Taschenbier entwickelt sich offensichtlich langsam zu einem Sams.

Was mit einer lustigen Gartenparty beginnt, wird nach und nach zu einem chaotischen Abenteuer. Zu Beginn feiert das Sams nämlich sein Zehn-Jahres-Jubiläum als Mitglied der Familie Taschenbier. Doch was mit Freude gefeiert wird, stellt sich als Fluch heraus.

Die Kommentare von unseren Kinderreportern liest du in unserer Fotogalerie...

(Sofia Dillenberger)

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