02.03.2012, 12:03  Aktualisiert: 05.03.2012, 13:55 

Wildnis

Der Frühling kommt - die Natur erwacht

So schön es auch ist, Schneebälle zu werfen, Schneemänner zu bauen und Schlitten zu fahren – irgendwann freut man sich doch so sehr auf den Frühling, dass man es kaum erwarten kann, bis die ersten warmen Sonnenstrahlen wieder an der Nase kitzeln und man das Zwitschern der Vögel hört.
Während im Inntal die ersten Schneeglöckchen sprießen, liegt in den Tiroler Tälern vielerorts noch sehr viel Schnee.
Foto: Beate Hauser

Die ersten zarten Pflänzchen sprießen unter der dünnen Schneedecke hervor. Schon in den ersten Märztagen begrüßt das Schneeglöckchen im Inntal den Frühling, auch der Krokus treibt wohl bald seine Blüten aus – und auch die Narzisse mit ihrer kräftigen gelben Farbe wird von den Sonnenstrahlen und den milden Temperaturen aus der Erde hervorgelockt.

Und auch die heimischen Tiere erwachen langsam wieder aus ihrem Winterschlaf oder kehren aus ihren Winterquartieren im Süden zurück. Schon früh kannst du Amseln auf ihrer Rückkehr beobachten und auch Kröten, Frösche, Schlangen und Eidechsen, ja sogar die Insekten erwachen ab einer bestimmten Temperatur aus ihrer Winterstarre und suchen nach Nahrung.

Wenn du es unter den alten Laufhaufen in eurem Garten rascheln hörst, kann es sein, dass ein Igel aufgewacht ist und sich seinen Weg in die Sonne sucht. Igel halten fast ein halbes Jahr lang Winterschlaf und verlieren dabei etwa die Hälfte ihres Körpergewichts – klar, dass sie einen Riesenhunger haben, wenn sie ihr Nest erst einmal verlassen haben.

Im Frühling siehst du die Natur erwachen: Die Tiere werden sich nun auf Partnersuche begeben – und auch bei den Menschen kannst du beobachten, dass sie irgendwie fröhlicher sind. Das nennt man dann „Frühlingsgefühle“: Der Körper reagiert auf die frische Luft, die zarten Sonnenstrahlen und die milde Luft – und schon scheint alles so viel schöner zu sein. Bald kannst du wieder dein erstes Eis des Jahres essen und draußen spielen.

Toni Times