Wildnis
Ein kleiner Gibbon als Pflegekind
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Das Baby-Gibbon wird von seiner Pflegerin gefüttert und umsorgt. Weitere Fotos findest du in unserer Fotostrecke... Fotos: dpa
Foto: dpa/Ingo Wagner
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Das drei Monate alte Weißhandgibbonbaby „Knuppy“ wird von seiner Pflegerin aufgezogen. Wie bei vielen anderen Zoo-Gibbons, verstieß auch Knuppys Mama ihr Baby kurz nach der Geburt. Bei diesen Affen ist es üblich, dass die Mutter das Kind abgibt. Wenn es nicht gleich nach der Geburt abgegeben wird, trennt es sich später von den Eltern.
Weißhandgibbons haben viel längere Arme als Beine. Diese brauchen sie weil sie in den Bäumen leben. So können sie sich leicht von Baum zu Baum schwingen.
Wo leben Gibbons eigentlich? Gibbons sind tagaktiv und halten sich am liebsten in Wäldern auf. Sie leben in dichten Regenwäldern in China, Laos, Kambodscha und Vietnam.
Sie sprechen nicht, sie singen miteinander.
Gibbons kommunizieren über Gesänge. Sowohl Männchen als auch Weibchen singen, um ihr Revier zu markieren und um Partner zu finden. Pärchen singen sogar Duette, um ihre Bindung zu festigen.
Gibbons unterhalten sich in verschiedenen Dialekten.
Jeder Gibbon hat seinen eigenen Gesang. Wie auch wir Menschen verschiedene Dialekte haben, gibt es regionale Ähnlichkeiten zwischen Gibbons in derselben Gegend.
(dpa, TT)




