16.05.2012, 10:57  Aktualisiert: 16.05.2012, 14:40 

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Hundewetter nach den Eisheiligen

Gestern Dienstag war mit der „Kalten Sophie“ der letzte Tag der Eisheiligen. Trotzdem müssen wir uns heute noch warm anziehen.
Eigentlich sollten nach den fünf Eisheiligen auch die warmen Tage kommen. Diese lassen aber noch auf sich warten. Foto: Shutterstock
Foto: BANG

Was sind die Eisheiligen?

Es gibt fünf Tage im Mai, die Eisheilige genannt werden. Die fünf Eisheiligen heißen Mamertus am 11. Mai, Pankratius am 12. Mai, Servatius am 13. Mai, Bonifatius am 14. Mai und schließlich die so genannte „kalte“ Sophie am 15. Mai.

Die Eisheiligen werden auf die frühen Beobachtungen der Bauern zurückgeführt. Ihnen fiel dabei auf, dass es an diesen Tagen im Mai häufig sehr kalt war. Deshalb wurden sie die Eisheiligen genannt. Nach diesen Tagen soll der Frühling meist stabiler werden. Die Eisheiligen hinterlassen uns heuer aber ein Hundewetter.

Warum wird es Hundewetter genannt?

Schlechtes Wetter wird bei uns oft Hundewetter genannt. Das kommt daher, dass der Hund früher ein schlechteres Leben hatte als heute. Deshalb wird das Wort auch heute noch abwertend verwendet. Hundeleben nennt man deshalb auch ein schlechtes Leben.

Auch in England gibt es das Hundewetter. Wenn es stark regnet sagt man hier „it‘s raining cats and dogs“ (es regnet Katzen und Hunde).

(sofia)

Toni Times