Wildnis
Stechmücken trotzen dem Regen
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Stechmücken müssen den Regentropfen nicht ausweichen. Sie befreien sich, wenn sie von einem Tropfen getroffen werden. Foto: Shutterstock
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Zu verdanken haben die Stechmücken diese Widerstandsfähigkeit ihrem stabilen Skelett, die eine äußere Hülle bildet, und ihrem geringen Gewicht von 0,2 Gramm. Mücken werden von einem Regentropfen, der sie direkt trifft, mitgerissen. Sie können sich aber schnell vom Tropfen befreien und einfach weiter fliegen. Es kann für die Mücken nur gefährlich werden, im Regen tief zu fliegen: Sie werden von den Tropfen nämlich bis zu 20 Körperlängen nach unten geschoben.
Mehr als drei Viertel aller auftreffenden Tropfen berühren jedoch nur die Beine oder die Flügel der Stechmücken. Das bringt sie ein wenig ins Trudeln. Sie benötigen oft nur eine Hundertstelsekunde, um ihre Flugbahn wieder zu stabilisieren.
Ausweichmanöver der Stechmücken wurden allerdings nicht beobachtet. Das hätte auch nicht viel Sinn: In den meisten Fällen würde ihre Geschwindigkeit nämlich nicht ausreichen, um einem Regentropfen zu entkommen.
(dpa)




