24.07.2012, 10:46  Aktualisiert: 24.07.2012, 12:53 

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Mit Wasserrutschen rund um die Welt

Es muss immer schneller, immer höher und immer ausgefallener sein: Das Angebot an Wasserrutschen ist in den letzten Jahren sehr vielfältig geworden.
In der „Freefall-Rutsche“ im Ötztal erreicht man bis zu 80 km/h. Foto: Boehm
Foto: TT / Thomas Boehm

Wasserrutschen finden sich heutzutage in vielen Themenparks, Hotels und Schwimmbädern. Hotels und Bäder versuchen auch, immer aufregendere Rutschen zu bauen.

Für diese Rutsche sollte man mutig sein.

Als letzter Schrei gilt eine Rutsche mit eingebautem Looping. In Österreich gibt es zwei dieser Anlagen: Zum einen in Altenmarkt in Salzburg, zum anderen in Wörgl. In der Rutsche L2 in Wörgl sind sogar zwei Loopings eingebaut.

Hier sollte man aber mutig sein, denn hier kann man eine Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h erreichen. Ähnlich spektakulär ist die „Freefall-Rutsche“ im Tiroler Ötztal. Der Start erfolgt im freien Fall und die Rutschenden erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h.

Mit Schwimmreifen ins kühle Nass.

Immer beliebter werden breite Rutschen, durch die man auch mit mehreren Personen auf einem Reifen hindurchrutschen kann.

Im Trend liegen auch Trichterrutschen: Der Benutzer gelangt nach rascher Beschleunigung in einen großen Trichter, in dem er sich in kreisförmigen Bewegungen dem Loch in der Mitte nähert und dann in ein darunterliegendes Wasserbecken fällt.

In der Therme Lutzmannsburg ist seit kurzem die längste Rutsche Österreichs zu finden: sie ist 270 Meter lang.

So kannst du in den Urlaub rutschen.

Auch bei Ferienanlagen wird immer mehr auf den Wasserspaß Wert gelegt: Besonders in der Türkei sprießen in den meisten Hotelanlagen riesige Wasserrutschen aus dem Schwimmbecken hervor.

Die Rekordhalter der Rutschen.

Länder wie China, Japan und die USA jagen Höhen-, Weiten- und Längenrekorde.

Im „Holiday World & Splashin’ Safari“-Themenpark in Amerika gibt es die weltweit längsten Rutschen: „Wildebeest“ und „Mammoth“ sind 520 beziehungsweise 537 Meter lang. Als die höchste Anlage außerhalb der USA gilt die „Insano“ in Brasilien.

Auch in Europa sind die Rekorde nicht weit.

Eine der Hauptattraktionen in Teneriffas Siam Park ist der „Tower of Power“ mit einer Rutsche, in der man 28 Meter im freien Fall überwindet. Nach der Landung führt der Weg in einem Plexiglastunnel durch ein Becken mit Alligatoren und Fischen.

Doch in Europa muss man nicht weit fahren, um zur höchsten Wasserrutsche der Welt zu gelangen: Der „Spacemaker“ im italienischen Jesolo ist mit seinen 42 Metern Höhe die höchste Wasserrutsche der Welt. Gut mithalten kann dabei auch Erding in Deutschland, wo sich 20 Anlagen auf insgesamt 1.700 Rutschenmeter addieren.

(orf.at/ TT)

Toni Times