08.08.2012, 09:03  Aktualisiert: 08.08.2012, 12:45 

Wildnis

Das Raubtier mit Samtpfötchen

Es wird geschnurrt, geschmeichelt aber manchmal auch gefaucht: Heute, 8. August, ist Weltkatzentag und damit denken wir an das beliebteste Haustier.
Sie gehen auf leisen Pfoten und sind die beliebtesten Haustiere. Foto: panthermedia
Foto: PantherMedia / Ralf Berg

Sie können so kuschelig sein, wenn sie sich heranschmeicheln, doch Katzen können auch sehr eigenwillig sein, denn sie haben ihren eigenen Kopf.

Warum wir die Katzen so lieben:

Sie sind Genießer:

Werden sie gestreichelt, schnurren sie genüsslich. 1500 Mal am Tag können sie schnurren, wenn sie sich wohl fühlen aber auch aus Nervosität. Haben sie Hunger, können sie aber auch aus vollem Halse miauen. Mehr als hundert Laute umfasst die Stimme einer Mieze.

Sie machen sich bemerkbar, wenn ihnen etwas nicht gefällt: Fauchen, ausgefahrene Krallen oder Katzenbuckel zeigen uns, dass wir unserem Schmusekätzchen nicht zu nahe kommen sollten. Mit dem Katzenbuckel will unsere Katze größer wirken, um Gegner in die Flucht zu schlagen.

Ihre Augen leuchten in der Nacht: Die Tiere haben eine Art Spiegel hinter der Netzhaut im Auge. Dieser verstärkt Licht und darum leuchten ihre Augen im Dunkeln. Sie sehen sieben Mal schärfer als der Mensch. Außerdem haben sie eine viel bessere Nase als wir. Der Mensch hat fünf Millionen Riechzellen, die Katze dagegen 200 Millionen.

Wir können ihre Körpersprache lesen: Wenn die Ohren der Katze flach angelegt sind, haben sie Angst. Sind sie seitlich gedreht, fühlen sie sich nicht wohl. Wenn sich die Katze konzentriert, stellt sie ihre Ohren hoch auf.

Katzen beißen nicht nur im Kampf:

Während andere Tiere nur zur Abwehr beißen, kann es bei Katzen auch eine Geste der Zuneigung sein.

(sodi)

Toni Times