10.03.2010, 11:24  Aktualisiert: 23.08.2010, 11:09 

Innsbruck

Grüne: Projekt Landhausplatz muss adaptiert werden

„Der Landhausplatz darf nicht vollends zur Betonwüste verkommen“, fordern die Grünen. Für sie zeigt die neue Gestaltung eindeutig zu viel Beton.

Innsbruck – Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Landhausplatzes kommen langsam ins Laufen. Aus diesem Anlass meldet sich die GRÜNE Stadträtin Uschi Schwarzl zu Wort: „Was immer nun mit den vorhandenen und neuen Bäumen passieren soll, soll doch darauf geachtet werden, dass zumindest das wenige geplante Grün qualitätsvoll gestaltet wird.“

„Das heißt Nachpflanzen großer Bäume und ausreichend Wachstums- und Bewässerungsraum für diese am Boden“, so Schwarzl. „Dafür muss das bestehende Projekt jedenfalls adaptiert werden. Denn betrachtet man die Pläne, dürften die künftigen Bäume nicht einmal die heutigen, bereits baumfeindlichen Bedingungen vorfinden.“

„Die geplanten Bäume der Neugestaltung dürfen innerhalb von Wärme ausstrahlenden Betonflächen nicht quasi in Pflanzkübel gezwängt werden. Sie dürfen nicht nur zu einem architektonischen Gestaltungselement degradiert werden“, fordert Schwarzl ein Überdenken, ein Aufbrechen der geplanten fast durchgängigen Betonflächen.

„Viele Menschen hätten sich so wie ich generell einen grüneren Platz gewünscht. Jetzt soll zumindest bei der Umsetzung des Projekts daran gedacht werden, dass den InnsbruckerInnen ein Minimum an qualitätsvollem Grün und den Bäumen Wachstumsbedingungen geboten werden, die ihnen entsprechen. Nur dann können sie nämlich den kleinklimatischen Anforderungen im Stadtzentrum auch wirklich gerecht werden“, fordert die GRÜNE Stadträtin die Verantwortlichen beim Land auf, den Landhausplatz nicht vollends zur Betonwüste verkommen zu lassen. (ots)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mi, 10.03.2010  11:24
aktualisiert: Mo, 23.08.2010  11:09
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