Rauchverbot an kalifornischen Stränden und in Naturparks

Das kalifornische Abgeordneten-Haus hat dem massiven Rauchverbot zugestimmt. 278 staatliche Parks und Strandgebiete sind betroffen. Rauchern, die es nicht lassen können, droht eine Strafe von 100 Dollar (74,2 Euro).

San Francisco – Kalifornische Strände und Naturparks sollen zur rauchfreien Zone werden. Dafür stimmte am Montag die Mehrheit der Abgeordneten des US-Westküstenstaates, berichtete die „Los Angeles Times“. Von dem Rauchverbot sind 278 staatliche Parks und Strandgebiete betroffen, ausgenommen sind allerdings Park- und Zeltplätze. Rauch-Sündern droht eine Strafe in Höhe von 100 Dollar (74,2 Euro) . „Dies ist ein großartiges Votum für die Umwelt, für den Brandschutz und für all jene, die das Passivrauchen leid sind“, sagte die demokratische Abgeordnete Jenny Oropeza, die den Gesetzentwurf eingebracht hatte.

Die republikanische Minderheit in Sacramento hatte sich gegen die Maßnahmen ausgesprochen. Nach einer weiteren Abstimmung im Senat muss der republikanische Gouverneur Arnold Schwarzenegger den Entwurf unterzeichnen, damit das Gesetz in Kraft tritt.

Viele Kommunen und Städte haben in den letzten Jahren an ihren Stränden bereits Zigaretten verbannt. 2004 verhängte der Promi-Ort Malibu ein Rauchverbot an seinen berühmten Surfstränden. Auch die Bezirke Los Angeles und Santa Monica haben ihren Strand auf einer Länge von rund 20 Kilometern als Zigaretten-freie Zone ausgewiesen. (APA/dpa)

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