Weiter Zank um Bebauung
Innsbruck – Die Diskussion rund um die Frage, wie dicht auf der Hungerburg künftig gebaut werden darf und soll, will in Innsbruck nicht abreißen. Wie berichtet, hatte die Initiative „Baukultur Hungerburg“ kürzlich von der Stadtführung – anhand der beobachteten Praxis in offenbar zwei Fällen – eingefordert, alle Bauwerber auf der Hungerburg gleich zu behandeln. Insbesondere, was die Baudichten betrifft. BM Christine Oppitz-Plörer (FI) konterte postwendend, indem sie erklärte, dass die Stadt nicht dafür verantwortlich gemacht werden könne, wenn Private an Wohnbauträger verkaufen würden.
„Thema verfehlt“, antworten nun die Innsbrucker Grünen auf Oppitz-Plörer. Es sei klar die Aufgabe des Gemeinderates, Bebauungspläne – und somit die jeweilige Dichte – zu verordnen und des Magistrats, die Einhaltung der Pläne zu überwachen. Für Klubobmann Gerhard Fritz müsse aber auch die langjährige Praxis der Baubehörde hinterfragt werden. Hinweisen auf Umgehungen müsse sofort nachgegangen werden. Auch wenn formal eine Parteistellung fehle. (mami)




