29.07.2010, 13:27  Aktualisiert: 16.02.2011, 10:25 

Österreich

50 Soldaten in Klagenfurter Kasernen an Brechdurchfall

Die Hintergründe für die Erkrankungen sind derzeit noch unklar. Die Verantwortlichen schließen nicht aus, dass es mit dem Essen zu tun gehabt haben könnte.
In der Klagenfurter Kaserne sind Dutzende Soldaten erkrankt. Foto: Böhm
   

Klagenfurt – Rund 50 Soldaten der Khevenhüller- und Windischkaserne in Klagenfurt sind von Mittwoch auf Donnerstag an Brechdurchfall erkrankt. Laut Arno Kronhofer, Presseoffizier des Militärkommandos Kärnten, war die Ursache vorerst unklar.

Stuhlproben der Erkrankten werden nun im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee untersucht, die Ergebnisse werden am Freitag erwartet.

„Zuerst waren es 25 aus der Khevenhüller- und zehn aus der Windischkaserne, die die Symptome zeigten. Mittlerweile sind aber auch noch zusätzliche Kaderangehörige zu Hause erkrankt“, sagte Kronhofer auf Anfrage der APA.

Die Soldaten befinden sich momentan isoliert in den Sanitätseinrichtungen der jeweiligen Kasernen. Eine Ansteckung mit anderen Heeresangehörigen soll vermieden werden.

Derzeit könne über die Ursache der Erkrankungen nur spekuliert werden. „Es wurden rund 1000 Essen in den Kasernenküchen ausgekocht. Vielleicht war da etwas dabei“, meinte Kronhofer. Die Stuhlproben werden sowohl auf Noro-Viren als auch auf andere Keime untersucht. Die Gesundheitsbehörde ist ebenfalls verständigt worden. (APA)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 29.07.2010  13:27
aktualisiert: Mi, 16.02.2011  10:25
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