Innsbruck
„bike“-Magazin entdeckt Innsbruck
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Innsbruck – Die aktive Downhill- und Freerideszene Innsbrucks macht nun auch außerhalb der Landesgrenzen Furore. Die aktuelle Ausgabe des „bike“-Magazins, immerhin die größte europäische Radfachzeitschrift, widmet den Bikerouten nun einen eigenen zehnseitigen „City Guide“ für Innsbruck.
Für Christian Piccolruaz, den Geschäftsführer von Trail Solutions, der sich unter anderem mit der Planung von Bikerouten beschäftigt, ist diese mediale Berichterstattung Grund zur Freude: „Es ist gut für die Stadt, dass sich diesbezüglich etwas tut, allerdings braucht es noch mehr, damit sich Innsbruck wirklich als eine Downhill- und Freeridestadt etablieren kann.“ In dem Guide seien auch inoffizielle Strecken zu finden, so etwa ein Wanderweg in Scharnitz, der von Wanderern sehr wenig genützt werde.
Der Nordkette Singletrail sei etwa ein Super-Aushängeschild, das international viel Wind macht und sich auch gut für Veranstaltungen eignet, allerdings sei er für Anfänger zu schwierig. „Die Lösung liegt in einem geregelten Bikepark mit mehreren Strecken, der mit einer Bahn erreichbar ist, aber von den Wanderern abgeschottet wird, zum Beispiel am Patscherkofel. Das wäre eine riesengroße Chance für die Stadt“, ist Piccolruaz überzeugt. Der schnelle Sport des Downhillens harmoniere eben nicht mit langsameren Sportarten wie Joggen oder Wandern. Geregelte Strecken seien deshalb sehr wichtig.
Das Projekt am Lanser Kopf bei Innsbruck, eine etwa 2,5 Kilometer lange Strecke für Anfänger und Profis, sei bereits in Planung. „Allerdings müssen wir zuerst Gespräche mit den Grundeigentümern führen, bevor wir die nächsten Schritte setzen.“
Große Erfolgsschritte machen indes die jungen Downhiller und Freerider in Tirol. Deshalb findet am 28. August auf der Nordkette um 12.30 Uhr für den Downhill-Nachwuchs zwischen zwölf und 15 Jahren ein eigenes Rennen statt, der Nordkette Jugend Downhill. Anmeldung und Informationen findet man unter www.nordkette-singletrail.at. (ksi)




