29.07.2010, 08:35  Aktualisiert: 16.02.2011, 10:25 

International

WikiLeaks Gründer verteidigt Veröffentlichung der Geheimakten

Die Veröffentlichung der Papiere sei „äußerst wichtig in der Geschichte dieses Krieges“, sagte Assange der britischen Tageszeitung „The Times“.

London – Der Gründer der Internetseite WikiLeaks, Julian Assange, hat Kritik zurückgewiesen, die Veröffentlichung zehntausender US-Geheimakten über den Afghanistaneinsatz gefährde afghanische Informanten.

Die Veröffentlichung der Papiere sei „äußerst wichtig in der Geschichte dieses Krieges“, sagte Assange der britischen Tageszeitung „The Times“ (Donnerstagsausgabe).

WikiLeaks habe sich vor der Veröffentlichung an das Weiße Haus gewendet, um „die Gefahr so gering wie möglich zu halten, dass unschuldige Informanten namentlich genannt werden“, habe aber keine Antwort erhalten.

Die „Times“ hatte am Vortag berichtet, nur kurze Recherchen in den auf der Website WikiLeaks veröffentlichten Akten genügten, um dutzende Namen von Afghanen zu finden, die den USA und ihren Alliierten detaillierte Informationen geliefert hätten.

Assange hatte zuvor noch versichert, die Dokumente seien auf mögliche Namen gefährdeter Afghanen überprüft worden, 15.000 seien daraufhin nicht veröffentlicht worden.

In seinem jüngsten Interview sagte der ehemalige Hacker der „Times“: „Niemand hat Schaden genommen, aber sollte jemand Schaden nehmen, dann wäre das natürlich sehr bedauerlich.“ (APA/AFP)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 29.07.2010  08:35
aktualisiert: Mi, 16.02.2011  10:25
Vorteilszone
Partyfotos
Gewinnspiele
Parship
radio.at
Unterkunftssuche
Panoramabilder
Panoramabilder
"HEISZE TASTEN"
Panoramablick
AGB Kontakt Impressum