Osttirol
Eurofighter rasen mit Überschall über Osttiroler Himmel
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Die Luftwaffe des Landes führt Abfang-Übungen im Überschallgeschwindigkeits-Bereich durch. Foto: Bundesheer
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Innsbruck/Lienz – Im Himmel über Osttirol, aber auch im restlichen Bundesgebiet (mit Ausnahme Vorarlberg und Wien) könnte es dieser Tage richtig laut werden.
Denn wie das Militärkommando Tirol informiert, werden von Montag bis Donnerstag Abfang-Übungen der Eurofighter durchgeführt. Dabei sollen die modernsten Jets des Heeres die Schallmauer durchbrechen.
Überschallflüge gehören zum Pflichtprogramm in der Ausbildung und im Training der Eurofighter-Piloten, erklärt dazu das Bundesheer. „Das Fliegen im Überschallbereich erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Pilot, Radarleitoffizier und der zivilen Flugsicherung. Daher ist es nicht möglich, dieses Training am Simulator durchzuführen.“
In 14.000 Meter Höhe
Was das am Boden bedeutet? „Um den Lärmpegel möglichst gering zu halten, finden die Flüge in einer Höhe von 14.000 Metern statt und werden zwischen 8 Uhr und 16 Uhr durchgeführt“, beruhigt das Militärkommando Tirol.
Schwerpunkt der Übungen in Tirol wird Osttirol sein. Dort können bei Schönwetter die Flugzeuge bei der Abfangübung, bei der ein Eurofighter den anderen abfangen und identifizieren soll, gesehen werden.
Der Eurofighter kann ohne Nachbrenner Überschall erreichen. Höchstgeschwindigkeit der Flieger ist Mach 2 – also ca. 2400 km/h.
70 Mal pro Jahr ist übrigens das Abfangen und Identifizieren eines Flugzeugs „Ernstfall“. Dabei handelt es sich meist um Maschinen, die sich am Funk nicht melden bzw. nicht reagieren. (red)
aktualisiert: Mo, 18.10.2010 10:39




