14.03.2010

Autosalon

Tiroler fuhren auf neuen Autosalon ab

Eine Modellvielfalt wartet(e) auf die Besucher der Tiroler Frühjahrsmesse in den Hallen 2 und 2a. Schon der Auftakt Mitte der Woche machte Lust auf das spannende Kennenlernen der Neuheiten am Fahrzeugmarkt.

Von Markus Höscheler

Noch ist gar nicht alles im Handel, was bis heute während des Tiroler Autosalons am Messeareal in Innsbruck zu sehen ist. Der Jaguar XJ etwa, den die Autowelt Denzel-Unterberger mitgebracht hat, ist offiziell noch nicht für die Straße bestimmt. Inoffiziell hat er hingegen bei den Gästen schon bisher viel Eindruck hinterlassen, dank seines modernen Designs und der ansprechenden Motorenvielfalt. Was für den XJ zutrifft, gilt auch für die neue 5er Limousine von BMW, die mit ihrer unübertroffen sportlich-eleganten Ausstrahlung die Businessklasse anspricht.

Ebenfalls schon zu sehen ist der Hyundai ix35 als Nachfolger des Sports Utility Vehicle Tucson. Erste Exemplare sollen schon verkauft worden sein – kein Wunder bei dem attraktiv geschwungenen Design und dem angebotenen Motorenprogramm.

Beeindruckend ist das bunte Programm, das Volkswagen, Audi, Porsche, Skoda und Seat (VOWA Innsbruck, Porsche Innsbruck, Skoda-Zentrum Telfs und Picker) anbieten. Vielfältiger geht es nicht, wenn es um ansprechende Kleinwagen, Kompakte, Mittelklassekombis oder Design-Schnäppchen geht.

Das Retterwerk zeigt den Supersportwagen SLS AMG, 571 PS stark und mit ausladenden Flügeltüren jedenfalls ein Blickfang. Natürlich fehlt die E-Klasse nicht, insbesondere das taufrische Raumwunder T-Modell. Auch die Retterwerk-Spezialitäten Smart, Chrysler, Dodge und Jeep sind zugegen.

Fiat, gleich mit zwei Händlern (Lüftner, Meisinger) vertreten, zeigt vor allem das brandneue 500C Cabrio, ein Modell mit fixierten Dachholmen und einem faltbaren Stoffdach. Daneben ist die neue, vielseitige Doblò-Generation zu bewundern, die ein Bruttofassungsvermögen von 3200 Litern hat.

Fulminant gerät der Auftritt des betont sportlichen Coupés RCZ von Peugeot am Moriggl-Stand. Das Fahrzeug, das von Magna Steyr in der Steiermark gebaut wird, basiert auf dem Kompaktwagen 308, ist aber wesentlich schärfer gezeichnet und als 2+2-Sitzer konzipiert.

Der Autopark Innsbruck bereitet sich auf die Einführung der facegelifteten Varianten von S-Max und Galaxy vor, die allerdings am Stand noch nicht zu sehen sind. Dafür sind Fiesta und Focus würdig vertreten, vom Kompaktwagen insbesondere die grüne, rattenscharfe und 305 PS starke RS-Version.

Der Opel Astra ist der Star am Stand von Auto-Linser – der Kompaktwagen feierte jüngst seine Premiere, auffallend durch seine gepflegte Karosserie, vor allem die Einschnitte in der Seite, die er sich vom größeren Design­vorbild Insignia langfristig ausgeliehen hat.

C3 und DS3 sind die Frischlinge in der Citroën-Modellpalette, präsentiert von mehreren Händlern (Tschugg, Hanl, Niedermoser). Die Kleinwagen bauen zwar auf derselben Basis auf, weisen aber zahlreiche Unterschiede auf. Während der C3 sehr komfortorientiert ist, über fünf Türen verfügt und außerdem optional eine besonders weit ins Dach gezogene Windschutzscheibe (Visiodrive) hat, hebt sich der DS3 durch seine drei Türen und die markante B-Säule schon optisch deutlich ab. Auch bei Lenkung, Innenraummaterialien und Fahrwerksabstimmung gibt es klare Unterschiede, zumal der DS3 sportlich ausgerichtet ist.

Mit Toyota und Lexus ist das Autohaus Ellensohn vertreten, zu sehen sind unter anderem der RX 450h, ein luxuriös anmutendes Sports Utility Vehicle mit Hybridantrieb, der Verbrennungs- und Elektromotoren miteinander kombiniert. Star des Toyota-Auftritts ist der überarbeitete Kompaktwagen Auris. Änderungen an der Front, im Innenraum und optimierte Aggregate kennzeichnen den facegelifteten Wagen, von dem es im Herbst übrigens ebenfalls eine Hybridversion geben soll, die mit der Technik des bereits erhältlichen Prius bestückt ist.

Honda (Hofer) ist stolz auf den überarbeiteten CR-V, der mit modernerem Design, verfeinertem Inneraum und neuen bzw. optimierten Aggregaten erhältlich ist. Bei Renault (Dosenberger) stehen Clio, Mégane und Scénic im Mittelpunkt, ergänzt durch die Schwestermarke Dacia, die mit dem Sandero bestens vertreten ist.

Mazda (Inntalauto) wirbt in erster Linie mit dem im vergangenen Jahr neu eingeführten Kompaktwagen Mazda3, den es seit Kurzem mit einer Start-Stopp-Automatik (i-stop) gibt.

Zu den weiteren Automarken, die auf der Messe vertreten sind, zählen Kia (mit dem neuen Venga), Daihatsu (Autohaus Saurwein), Volvo und Land Rover, zu den noch nicht erwähnten Ausstellern (inkl. Tuning, alternative Antriebe und Zubehör) zählen Tigas, Autohaus Schwaiger, MS Design, Hollaus, CTC, Autohaus Kirchbichl, Autohaus Kirchdorf, Autohaus Knapp-Mühlbacher, Autohaus Pilser, Bernhard E. GmbH (Langkampfen).

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom So, 14.03.2010
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