International
Clinton zu Gesprächen in Südkorea: USA demonstriert Engagement
Seoul – US-Außenministerin Hillary Clinton ist am Mittwoch zu Gesprächen mit der südkoreanischen Regierung in Seoul eingetroffen. Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates wollen bei den Gesprächen mit ihren südkoreanischen Kollegen neben der Allianz beider Länder die Lage auf der koreanischen Halbinsel erörtern.
Im Mittelpunkt steht dabei der Konflikt um die Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes und der Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm. Clinton kam aus Kabul, wo sie an einer internationalen Afghanistan-Konferenz teilgenommen hatte.
Gates, der bereits Montag in Südkorea eingetroffen war, hatte auch einen Besuch mit Clinton zur demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Süd- und Nordkorea angekündigt. Zweck sei es, das „unerschütterliche Engagement“ der USA in Südkorea zu demonstrieren.
Nach einem Treffen zwischen Gates mit seinem Kollegen Kim Tae Young hatten beide Länder als Reaktion auf die Versenkung der südkoreanischen Korvette eine Reihe von zusätzlichen gemeinsamen Militärmanövern angekündigt.
Von Sonntag bis Mittwoch soll es zunächst ein großes viertägiges Seemanöver im Japanischen Meer geben. Südkorea macht Nordkorea für den Untergang der „Cheonan“ im März verantwortlich. Seit dem Zwischenfall haben sich die Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea wieder deutlich verschärft. (APA/dpa)
aktualisiert: Mi, 16.02.2011 10:21




