Leserbrief
Mädchen und Burschen rauchen, weil sie es „megacool“ finden
Thema: Rauch- und Alkoholkonsum Jugendlicher.
Der starke Rauch- und Alkoholkonsum der Jugend ist nur ein Teil, der mich pessimistisch in die Zukunft sehen lässt.
Von allen Seiten werden höhere Leistungen gefordert, andererseits sinken die Einnahmen: Mindereinnahmen bei der Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Lohnsteuer, etc. Die Arbeitslosenzahl steigt, die Berichtigungen der Banken aufgrund fauler Kredite im Osten werden wachsen. Die Abgänge bei den Krankenkassen und Krankenhäusern sind prekär, die Pensionsleistungen werden steigen, gleichzeitig kommen die geburtenschwachen Jahrgänge in den Wirtschaftskreislauf.
Es fällt auf, dass fast alle Mädchen und Burschen rauchen. Das Problem: „Rauchen ist in.“ Wenn man dieses Image nicht zu ändern vermag, dann wird jedes Verbot verpuffen!
Noch eine kleine Begebenheit: Jahrelang war ein starker Raucher mit einer Gruppe aus ca. 20 Nichtrauchern bei Wanderungen und Ausflügen dabei. Er war der Einzige, der abseits der Gruppe rauchen musste. Er war ein Außenseiter. Das hat ihn dann so gestört, dass er nach 45 Jahren das Rauchen von einem Tag auf den anderen aufgegeben hat. „Es war gar nicht so schwer“, hat er gemeint, „und mehr Luft habe ich jetzt auch!“
Hans Hausberger 6020 Innsbruck
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Publiziert am:
So, 21.02.2010




