Schwaz
Golfplatz erforderte langen Atem
Von Walter Zwicknagl
Achenkirch – Aufatmen kann jetzt Karl Reiter junior, der Chef des Posthotels in Achenkirch. Denn einiges war in das Posthotel Alpengolf, auf einem rund 35 Hektar großen Areal nahe dem Naturschutzgebiet Karwendel, zu investieren. „Um die einzelnen Genehmigungen zu bekommen, brauchten wir einen langen Atem“, sagte Reiter, ehe er einen goldenen Golfball für das Eröffnungsturnier an Greenkeeper Manuel Klosterhuber übergab. Rund 700.000 Euro kosteten die Generalkur und viele Verbesserungsmaßnahmen. Die Driving Range wurde auf eine Länge von 250 Metern erweitert, zwei neue Spielbahnen geschaffen und die Bahnen auf dem Plateau oberhalb des Dollnhofes, der aus dem Jahr 1684 stammt, geschaffen. Der alte Bauernhof wurde zum Clubhaus und auch der Caddy-Schuppen ist nun größer. Vor sieben Jahren wurde der 9-Loch-Golfplatz, den der Tourismusverband kurze Zeit betreut hat, vom Posthotel übernommen.
Zeitgleich mit der Errichtung des Mitarbeiterhauses in unmittelbarer Nachbarschaft zum Clubhaus wurde im Vorjahr das große Sanierungsprogramm gestartet. „Der Aushub vom Neubau war gutes Material für den Golfplatz“, freut sich der Hotelier. So konnten lange Transportwege, Lärm und Staub vermieden werden. Mit drei Mitarbeitern, darunter ein Lehrling, betreut Manuel Klosterhuber das Golfgelände. „Mich hat überrascht, dass sich die Tierwelt am Areal in kurzer Zeit durch die gezielte Pflege stark ausgebreitet hat“, sagt der gelernte Fachagrarwirt für Golfplatzpflege.
Mittlerweile hat der Golfclub 230 Mitglieder. „Unser Ziel ist es, das familiäre Clubleben zu forcieren“, meint Reiter.



