04.09.2010, 07:12  Aktualisiert: 03.03.2011, 16:49 

International

Vom Hurrikan zum Tropensturm: „Earl“ blieb harmlos

Der frühere Wirbelsturm richtete an der Ostküste der USA keine größeren Schäden an.
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Buxton – Aufatmen an der Ostküste der USA: Das befürchtete Wetterchaos ist ausgeblieben. Bereits in der Nacht auf Samstag hatte das Wirbelsturmzentrum in Miami den Hurrikan „Earl“ zu einem Tropensturm herabgestuft, als er in gut 250 Kilometern Entfernung östlich am Bundesstaat Massachusetts vorbeizog. Mit einer Windgeschwindigkeit von etwa 110 Stundenkilometern in seinem Zentrum habe er hohe Wellen an der Küste verursacht, aber keine großen Schäden angerichtet, teilten die örtlichen Behörden mit.

Starker Regen habe lediglich einige Straßen überflutet, in Hunderten Haushalten sei der Strom ausgefallen. Die Behörden erwarteten jedoch, dass die Ostküste schnell wieder zur Normalität zurückfindet.

Die Bewohner am Atlantik hatten wegen „Earl“ das Schlimmste befürchtet. Zwischenzeitlich war „Earl“ als Hurrikan der zweithöchsten Stufe 4 eingestuft gewesen, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometer auf das Festland zusteuerte. In vielen Staaten war der Notstand ausgerufen worden, für North Carolina hatte US-Präsident Barack Obama Katastrophenalarm ausgerufen. Einige Orte wurden vorsorglich evakuiert.

Als Tropensturm nahm „Earl“ am Samstag weiter Kurs in Richtung Nordosten. Es wurde erwartet, dass er im Laufe des Tages an der US-Region Neuengland vorbeizieht und gegen Abend die kanadische Provinz Nova Scotia erreicht. Auch müsse laut dem Hurrikanzentrum mit heftigen Wellen und starkem Regen gerechnet werden. Danach werde sich „Earl“ in den offenen Atlantik verabschieden. (APA/dpa)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Sa, 04.09.2010  07:12
aktualisiert: Do, 03.03.2011  16:49
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