08.09.2010, 17:33  Aktualisiert: 03.03.2011, 16:50 

TT-Interview

Cap: Harte Kritik an der „Politik der Drohungen“ der Beatrix Karl

Josef Cap (SPÖ) geht im TT-Interview hart ins Gericht mit den jüngsten Aussagen von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl zu den Universitäten.
Josef Cap, Klubobmann der SPÖ, hält vom Alarmismus des Koalitionspartners ÖVP in Sachen Bildung nur wenig. Foto: APA

Wien – Wissenschaftsministerin Beatrix Karl sorgte in den vergangenen Tagen für Aufregung in der Innenpolitik. Sie forderte wiederholt Studiengebühren und drohte mit der Schließung bzw. Zusammenlegung von Unis, aber auch mit der Entlassung von Professoren, falls den Hochschulen nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt würde. Konkret forderte die Ministerin 750 Millionen Euro in drei Jahren.

SPÖ-Klubobmann Josef Cap übt im Interview mit der Tiroler Tageszeitung (Donnerstagausgabe) harte Kritik am Stil der Ministerin. „Ich halte nichts von dieser Politik der Drohungen“, sagt er. „Die SPÖ ist die ruhige Kraft in dieser Regierung. Die ÖVP soll nicht so tun, als sei Österreich ein Sanierungsfall.“

Cap betonte erneut die SP-Position, dass es keine neuen Studiengebühren geben werde. „Wir haben sie gemeinsam mit den Grünen und der FPÖ abgeschafft, und dabei wird es bleiben“, erklärt Cap dazu.

Zudem fordert er vom Koalitionspartner ÖVP: „Wir müssen die Bildungspolitik von der Blockadepolitik befreien.“ (red)

Das gesamte Interview lesen Sie am Donnerstag in der Tiroler Tageszeitung.

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mi, 08.09.2010  17:33
aktualisiert: Do, 03.03.2011  16:50
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